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Frage Nummer 28879 Gast

Bundesschatzbrief

Bundesschatzbriefe sind ja "Wertpapiere des Bundes" (Wikipedia u.a.). Tatsächlich sind es aber doch Schuldscheine. Das heißt, der Staat hat Schulden, und gibt diese "Briefe" raus, die wir Bürger dann kaufen, damit der Staat wieder Geld hat. Nun sind wir Bürger doch der Staat - wir kaufen also unsre eigenen Schuldscheine. Und die Zinsen kommen aus Steuermitteln, also wieder von uns! Ist diese Groteske, die hier verkürzt widergegeben wurde, in der Tat im Kern richtig? Grüße
Antworten (1)
starmax
Prinzipiell richtig - nur darf man Individuum und Allgemeinheit nicht vermischen.
Du stellst aus deinem Einkommen dem Staat gegen Quittung und Zinsen Mittel zu Investitionszwecken ((n Wahrheit für den Schuldendienst) zur Verfügung .Bezahlt wird aus dem großen allgemeinen Steuertopf (in den viele durch Konsum und Arbeit einzahlen).
Schön wird dieses System für diejenigen, die nur aus den Erträgen ihres angelegten Vermögens leben können, ohne es (einschließlich Inflationssicherung) angreifen zu müssen. Denn dann spielen die in jeder Ware und Dienstleistung enthaltenen Kapitalbeschaffungskosten von grob 40% plötzlich keine Rolle mehr. Das Vermögen wächst hier ganz automatisch durch Transfer von Arm nach Reich.