HOME

Noch Fragen?

Frage Nummer 3000149650 Gast

Gutschein

Wie lange ist ein Gutschein aus Warenrückgabe eines großen Elektromarktes ohne Begrenzungsdatum gültig und verfällt das Guthaben bei Inhaberwechsel?
Antworten (11)
Fiete11
Ohne Begrenzung gilt die gesetzliche Verjährung.

Ein neuer Inhaber muss den Gutschein nicht einlösen.
ingSiebenNeunDrei
Die gesetzliche Verjährung beträgt drei Jahre und beginnt am 01.01. des auf die Ausstellung des Gutscheins folgenden Jahres.
ingSiebenNeunDrei
ach ja, der neue Inhaber muss sie dann nicht einlösen, wenn der Elektromarkt eine Personengesellschaft ist.

Handelt es sich um eine GmbH oder AG oder wie auch immer der Elektromarkt als eigenständige juristische Person bestehen kann, dann muss der Markt ihn meines Erachtens auch nach einem Eigentümerwechsel einlösen.
Fiete11
Ing, woher hast Du so eine Unterscheidung? Würde ich gern nachlesen, weil mir so eine Unterscheidung nicht bekannt ist.

Was die Dauer der Gültigkeit angeht, kann ich mir bei einer freiwilligen Warenrücknahme nicht vorstellen, dass ein Gültigkeitsdatum fehlt. Wahrscheinlich steht es ganz klein auf dem Gutschein.
ingSiebenNeunDrei
@Fiete: die Frage ist doch, wer der Schuldner ist. Bei dem muss ich ggf. den Betrag einklagen können.

Wenn Bäcker Schmitz seinen Laden zumacht und Bäcker Müller ihm das Mobiliar abkauft und selber eine Bäckerei aufmacht, dann schuldet Müller keinem Kunden von Schmitz irgendetwas. Die Bäckerei selber ist gar nicht "ladungsfähig" (oder wie auch immer der juristische Begriff da heißt). Ich muss Bäcker Schmitz verklagen, um den Gutschein einzulösen.

Wenn Saturn einen Gutschein ausgibt, dann ist das grundsätzlich völlig egal, ob die Metro noch der Eigentümer von Saturn ist oder irgendein Investmentfond. Ich kann Saturn verklagen, unabhängig von seinem Eigentümer. Ich muss es sogar, den Gutschein von Saturn kann ich gar nicht bei der Metro einklagen.

Noch deutlicher wird es bei einem Gutschein von Metro selber. Das ist eine AG, die hat de facto gar keinen festen Eigentümer mehr. Da wird jeden Tag an der Börse die Firma ein klein wenig verkauft.

Ich hoffe, die Unterscheidung ist damit klar.
Fiete11
Klar schon, aber für mich nicht nachvollziehbar. Auch eine AG hat Eigentümer und gesetzliche Vertreter, so dass auch eine Zustellmöglichkeit besteht.

Wenn bei einem Verkauf Aktiva und Passiva definiert sind, kann je nach Version beim neuen Eigentümer eine Forderung durchgesetzt werden. Oder eben nicht. Egal, welche Rechtsform besteht.
ingSiebenNeunDrei
Alles klar, Du klagstest Deinen Media Markt Gutschein im Falle der Nicht-Einlösung also bei EP Global Commerce ein. Ich wünsche Dir viel Glück.

Qui non volunt intelligere, non intelligere.
Fiete11
Siehe meine erste Antwort.

Aber hier in dieser WC geht es offenbar nur ums Pöbeln.
rayer
@ing
Der kann kein Latein. Der glaubt, Du hättest ihn einen Idioten genannt.
ingSiebenNeunDrei
@Fiete: Nach meinem Verständnis hast Du Dich so geäußert, dass man auch den Eigentümer einer AG verklagen kann. Das ist wohl grundsätzlich richtig, dass man das kann, aber nicht in dem genannten Zusammenhang. Das habe ich daher mit Namen gefüllt, um die nach meiner Meinung vorliegende Absurdität aufzuzeigen.
Ich bin anderer Meinung als Du, auch und gerade jetzt. Und ja, ich halte Dich für absichtlich uneinsichtig. Ist das Pöbeln?
Ich finde, da gehst Du ein wenig inflationär mit dem Begriff um.
rayer
@ing
Bei dem bist du schon ein Pöbler, wenn du einen Beleg oder Quell der Weisheit erfragst.
Pass auf der verklagt Dich. Schwere Beleidigung.

Wer es nicht verstehen will, versteht nicht.