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Noch Fragen?

Frage Nummer 21863 Schnuller65

Hat einer von Euch Erfahrungen mit dem Raucherentzug? Was funktioniert, was nicht?

Antworten (7)
Maegwyn
nach unzähligen Versuchen habe ich es November 2009 geschafft, das vorweg.

Funktionieren tut vielees, aber was letztendlich zählt ist der Wille und das Durchhaltevermögen. Die kleinen Helferlein (Pflaster, Kaugummi, Kräuterzigaretten, Bücher, Hypnose und Co.) sind Krücken, die aber auch Nebenwirkungen haben können oder den endgültigen Schlussstrich verzögern.

Letztendlich hat mir meine Lunge geholfen: mit einer spastischen Bronchitis und einem derben Einlauf vom Arzt habe ich dann die nötige Kraft aufwenden können, um es durchzuhalten. Schwierig war nicht die erste Woche, sondern alles, was danach kam. Wenn du die ersten 3-4 Monate geschafft hast, kann immer noch mal ein Rückfall kommen, durchhalten! Das ist dann nur noch die Psyche. Mir hat in solchen Momenten die Erinnerung an die Atemlosigkeit geholfen und dazu der Satz vom Arzt (wenn Sie so weiter machen, pfeifen Sie in 10 Jahren aus dem letzten Loch).

Viel Glück beim Aufhören!
schillafrida
aufhören, sofort - und die gesellschaft von rauchern meiden. der geruch von zigaretten birgt in der ersten zeit eine große rückfallgefahr. nach einer guten weile findet man's nur noch widerlich, dann hat man es geschafft! bei mir hat es ein halbes jahr gedauert. ich bin seit 24 jahren rauchfrei (und meine wohnung auch!)
starmax
Die einzige Methode, die hilft ist, den Schalter im Kopf umzulegen: "Ich rauche nicht mehr." Ganz unspektakulär. Eine Erkältung oder Grippe ist vorteilhaft, weil man dann leichter verzichten kann und vom Nikotin ist man sowieso nach drei Tagen entwöhnt.
Bei mir klappt es seit 13 Jahren.
Schwache Geister behelfen sich mit N-Pflastern, Wetten und guten Vorsätzen...meist vergebens.
Übrigens sieht die Aorta (Lunge-Herz) eines 17jährigen Nichtrauchers edel aus wie eine gekochte, elastische Makkaroni. Die des 50jährigen Kettenrauchers wie ein geblähtes, grau-schmutziges, dünnes kleines Präservativ. Tatsache! Zu besichtigen in "Körperwelten".
Maegwyn
Da hier direkt wieder so ein teures Halsabschneider-Helferlein vorgestellt wurde, mit dem man ganz bestimmt nicht die Sucht bekämpft noch ein ergänzender Kommentar:

Fragen Sie erfolgreiche (1 Jahr + ) Ex-Raucher, wie sie aufgehört haben. Die erfolgreichste Methode (absolut alle die ich kenne, bei denen es tatsächlich geklappt hat, haben z. B. die "Null"-Diät gemacht ohne Helferlein) nehmen Sie. Und immer dran denken: es kommt letztendlich auch mit Pflastern, Ersatz-Drogen, Seminaren und Hypnose ganz allein auf Ihren Willen und Ihr Durchhaltevermögen an. Denn auch MIT Pflastern und e-Zigaretten und Kräuterzigaretten und Büchern und Hypnose sind Sie am Ende derjenige, der durch den körperlichen und psychischen Entzug muss. Da muss man durch. Der Entzug IST hart und er wird durch nichts leichter. Aber das hält einen dann auch davon ab, wieder anzufangen, wenn man es einmal überstanden hat!

Viele Grüße
Maegwynn
IchBinSauer46
Ich habe über 20 Jahre geraucht, etliche Male versucht, aufzuhören und es hat nicht geklappt. Es muß erst im Kopf wirklich "Klick" machen, dann kann man aufhören zu Rauchen und hat keinerlei Probleme damit. Man muss wirklich und total entschlossen sein und davon überzeugt, daß man es jetzt will. Kein "ich sollte" oder "vielleicht", nur ein "Ja" und "jetzt".
nischbuCAT
Ich habe mir das Rauchen abgewöhnt, indem ich die letzte angebrochene Schachtel weggeworfen und seitdem nie mehr eine Zigarette angerührt habe. Das ist immerhin schon zehn Jahre her. Entzug ist vor allen Dingen eine Sache des starken Willens und ein langsames Entwöhnen ist nur eine halbherzige Angelegenheit. Meine Freunde und Verwandten wurden auf diese Art wieder rückfällig.
SusanneStraub
Ist eigentlich zu 80% Psychologie, gibt da so paar ganz gute Bücher und Dvds drüber..

http://fribbla.de/mit-dem-rauchen-aufhoren-was-hilft

Viel Erfolg dir!