Schließen
Menü
HennySir203

Ist es eigentlich ok, Leitungswasser zu trinken?

Frage Nummer 83669

Weitere Gutscheine: DJI, reichelt Gutschein

Antworten (13)
Amos
Ja, warum nicht?
Mats
"ok" im Sinne von "gesundheitlich unbedenklich"? Dann ja, es sei denn, die Leitungen innerhalb des Hauses sind Mist. Alles, was noch im Verantwortungsbereich der Städtischen Versorgung liegt, hat einen sehr hohen Standard - einen höheren als in Frankreich abgefülltes Flaschenwasser ;)
rrankewicz
Ich bin okay, du bist okay, Leitungswasser ist okay...
starmax
"Leitungswasser ist okay" - noch ja.
Denn durch die Grundwasserförderung und die Aufbereitung von Abwässern werden darin nicht herausfilterbare Hormone (z.B. Antibabypille) und demnächst Plastik-Nanopartkel unaufhaltbar vom Körper aufgenommen.
Samuel Hofmann
Hier in Deutschland ist das ziemlich unbedenklich. In fernen Ländern sollte man das aber auf keinen Fall machen!
Jannik Schmidt
Das mache ich täglich und ich lebe noch...
GünnieThehHOFF
Hier in Deutschland ja. Angeblich ist das Leitungswasser in Hamburg sogar "gesund".
saxony
Eines kann man ganz sicher sagen, unser Leitungswasser ist jedenfalls nicht gefährlich. In einzelnen Regionen in Bayern und Badenwürtenberg hat das Wasser sogar ausgezeichnete Qualität, also deutlich besser als Mineralwasser aus Flaschen. Einfach mal beim lokalen Wasserwerk nachfragen. Normalerweise werden die Untersuchungsergebnisse regelmäßig veröffentlicht. Viele Wasserwerke empfehlen sogar Leitungswasser als Schulgetränk über Trinkbrunnen für Schüler. So schlecht kann es dann ja nicht sein.
Amos
Meines Wissens wird Leitungswasser genauer geprüft als Mineralwasser. Daher sehe ich keine Probleme. Der "Schadstoffanteil" beim Mineralwasser darf wesentlich höher sein.
miele
@Amos: Das ist richtig, jedoch erfolgt die Prüfung meist im Speicher oder im Leitungsnetz des Versorgers, an Entnahmestellen evtl. noch in Kindergärten, Schulen, Krankenhäusern...
Eine Prüfpflicht, ob und wie sich die Qualität im Leitungsnetz des privaten Haushalts verändert ist zwar in der Trinkwasserverordnung gesetzlich geregelt, es wird aber oft nicht geprüft, z.B. wenn die Hausverwaltung im Mehrfamilienwohnhaus nicht darauf achtet oder keine Verwaltung existiert. Im Einfamilenwohnhaus mit älteren Leitungen und großen Speicherwarmwasserbereitern kann es auch zu Problemen kommen, hier ist es den Eigentümern oder Mietern großteils gar nicht bekannt, daß grundsätzlich eine Prüfpflicht besteht.
Amos
Ich hatte das in einer Verbraucherberatungssendung im Westdeutschen Fernsehen gesehen.
miele
Amos:"Westdeutschen Fernsehen"?
Schaust du Westfernsehen oder meinst du den WDR?
Amos
Ich schaue gelegentlich WDR Fernsehen in der Westzone.