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Wer legt den Gutachter für ein Psychologisches Gutachten fest?

Meine Schwester hat für ihre Tochter in einem Rechtsstreit mit ihrem Ex Mann um das dauernde Aufenthaltsbestimmungs- und Sorgerecht ein psychologisches Gutachten beantragt, dem das Gericht zugestimmt hat.

Der Kindsvater und Ex-Mann meiner Schwester wollte mit allen Mitteln dieses Gutachten verhindern. Da nun aber das Gericht sich für ein sofortiges psychologisches Gutachten ausgesprochen hat, hat nun dessen Anwalt dem Gericht einen eigenen psychologischen Gutachter vorgeschlagen!

Es liegt beinahe auf der Hand, dass der Kindsvater, bzw, dessen Anwalt einen Gutachter vorschlägt, der ihm möglicherweise wohl gesonnen oder zumindest befangen ist.

Was kann man tun, damit das Gericht einen wirklich neutralen Gutachter beauftragt und ein neutrales Gutachten erstellt wird?!

Darf der gegnerische Anwalt überhaupt einen Gutachter vorschlagen? Entscheidet das nicht das Gericht?!

Der Anwalt meiner Schwester unternimmt leider nicht sehr viel und die fühlt sich allein gelassen. Hinzukommt, dass sie eine Hörbehinderungen hat..

Ich wäre so dankbar, wenn jemand hier, DER WIRKLICH AHNUNG HAT, zurückschreibt.
Das Verfahren zieht sich schon seit mehr als 4 Monaten - seitdem sind die Kinder beim Kindsvater ‚ unter Verschluss’ und stehen unter massivsten Druck, Manipulation und dürfen werden zu ihrer Mutter noch zu ihren Freunden Kontakt haben..

Danke von Herzen.
Frage Nummer 3000264899

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Antworten (3)
Skorti
Ich habe wirklich viel Ahnung!
Nicht von dem Thema, aber wenn dir das Thema wichtig wäre, würdest du ja mal einen zweiten Anwalt zu Rate ziehen und nicht hier Fachfragen zu Rechtsthemen stellen.
Cheru
Ich fange mal bei Deinen Fragen an:
1. Jeder darf vor Gericht alles vorschlagen.
2. Selbstverständlich entscheidet das Gericht.
Du könntest auch davon ausgehen, dass ein Familiengericht, das sich täglich mit solchen Sachen rumschlägt, mindestens so gewieft ist, die gleichen Überlegungen wie Du anzustellen.
Und das Abwarten des Anwalts Deiner Schwester erscheint mir durchaus sinnvoll: Es ist viel cleverer, die Gegenseite ein Gutachten erstellen zu lassen, das man dann zerpflücken kann, als sich selbst offensiv zu werden und sich der Zerstörung seines Gutachtens auszusetzen.
Das gilt auch dann, wenn das Gericht einen möglicherweise sogar vereidigten Gutachter beauftragt: Sollte dieses Gutachten nicht wunschgemäß ausfallen, könnten sich auch dort Kritikpunkte finden lassen.
dschinn
>Es ist viel cleverer, die Gegenseite ein Gutachten erstellen zu lassen, das man dann zerpflücken kann

Ich bringe mal einen menschlichen Aspekt ins Spiel..... solch Gedöns hört sich nach viel viel abgelaufene Zeit... und nach viel viel Geld für die Anwälte an...
Was ist eigentlich mit der Kleinen in dieser Zeit?

In dem Alter in diesen Zeiten.... wer macht das jemals wieder gut?