HOME

Noch Fragen?

Frage Nummer 5826 Sophia Arnold

Wie kann ich bei einem Vortrag unnötiges Stottern vermeiden?

Antworten (8)
sininen
Gar nicht! Stottern wird nicht von ihrem Sprachzentrum im Gehirn geleitet sondern wird stark durch ihr vegetatives Nervensystem beeinflusst (ebenso wie das Zittern, Rotwerden, schnellere Atmung bei Aufregung, etc.). Das einzige, was Sie tun könnten, um bei einem Vortrag möglichst wenig zu stottern ist, den Vortrag oft vorher vor imaginärem Publikum zu halten. D.h., gehen Sie so oft wie möglich die Vortragssituation sozusagen als "Simulation" durch. Halten Sie den Vortrag auch wirklich, wie ein Theaterstück oder ein Instrumentenvorspiel. Proben Sie! Und was andere Patzer angeht (aber auch das Stottern): Denken Sie sich, dass kleine Patzer und Stotterer die Zuhörer bei der Stange halten. Denn je makelloser ein Vortrag, desto schneller schalten die Zuhörer ab! In sofern sind kleine Fehler eigentlich sogar gut! Viel Erfolg! :-)
spamonmass
wichtig ist, dass du den vortrag drauf hast. ich nehme in meine reden immer den gesamten text mit rein. druck dir die rede aus, und zwar so groß, dass du es problemlos gemütlich lesen kannst. lies dir den text vorher oft durch, damit du ihn ansatzweise auswendig kannst, beim vortrag schweifst du mit dem blick immer wieder durchs publikum, dann auf deinen zettel, holst dir neue inspiration, oder liest leicht weiter. also hin und her.
damit ich in der zeile nicht verrutsche, halte ich meine rede so fest, dass der linke daumen immer an dem punkt ( in der zeile) in meiner rede ist, an dem ich gerade auch tatsächlich bin. naja, der daumen geht dann immer weiter mit nach unten. so weist du immer, wo du genau bist, falls du mal deinen text vergisst.

gegen stottern hilft absolute textsicherheit, wenn du überlegen musst, kommen die "ähhh"s.

und ruhig blut, desto öfter man vorträge hält, desto einfacher wird das mit der zeit :)
bella-julia
Überhaupt nicht.
Am besten das Selbstbewußtsein stärken, mal Leute auf der Straße anreden.
Nach dem Weg fragen, nach der Uhrzeit .... .
Selbstbewußtsein aufbauen, sich darüber im klaren sein, dass alle, die dem Vortrag beiwohnen, einen Fehler haben.
Viel üben, um Sicherheit zu bekommen.
Vorher schon im klaren sein, dass man stottern könnte.
Vielleicht mal zum Logoöäden gehen, um zu trainieren.

Viel Erfolg, wird schon schiefgehen ;-) .
classria31
Wenn man zu Stottern neigt, sollte man den Vortrag vorher auf jeden Fall ausformulieren und so oft wie möglich üben. Dabei merkt man schnell, welche Wörter und Textstellen einem besonders Schwierigkeiten bereiten. Diese sollten dann nach Möglichkeit umgestellt werden, sodass man sich wirklich sicher fühlt mir seinem Text. Je geringer die Nervosität, desto besser wirds auch.
Fred Stein
Wenn das so einfach wäre, gäbe es das Problem wahrscheinlich gar nicht mehr. Allein der Gedanke an einen Vortrag läßt die meisten Menschen mit diesem Problem schon stottern. Am besten ist ein professioneller Rhetorik Kurs oder eine Therapie, damit das Problem bei der Wurzel gepackt wird.
starmax
Kk..eik..ein Sto..to...tottorer d..d.d.da..b..bei hier.(die sind alle beim Rundfunk...)

Ein guter Redner trainiert Füllworte für das allseits beliebte und nervige "ähh"; ein "also..", "oder.." "da..." "damit..." hört sich besser an; er ist auf Störungen und Einwände mental vorbereitet (z.B. Frage wiederholen zum Zeitgewinn, oder Frage weitergeben: "Wird das von Ihnen auch so gesehen?" etc.
Es gibt also eine ganze Menge Tricks, die man sich von Profis beibringen lassen kann, um sein Publikum "mitzunehmen".
Boris Sommer
Übe den Vortrag vorher ein und achte dabei darauf, bei welchen Stellen du ins Stottern gerätst. Diese kannst du dir unterstreichen, damit du weißt, wann wieder eine kritische Stelle kommt und beim Vorlesen darauf vorbereitet bist. Auch Betonungskennzeichen können hilfreich sein, also Zeichen, die dir zeigen, wann du deine Stimme heben und senken solltest.
HerrGlatzke
Dich ausreichend über dein Referatsthema informieren, dann fühlst du dich auch sicher und stotterst nicht. DU bist der Experte, du brauchst dir also keine Sorgen zu machen! Gegen das für die Aufregung typischen "EHM" einfach tief einatmen.