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Benutzung wieder erlaubt: Bundesrat kippt umstrittenes Paternoster-Verbot

Die Paternoster-Aufzüge in Behörden und Betrieben werden wieder für die Allgemeinheit geöffnet. Der Bundesrat hat eine ursprüngliche Regelung gekippt, die vorgesehen hatte, dass nur die jeweiligen Beschäftigten in den Paternoster steigen dürfen.

Ein Paternoster-Aufzug im Rathaus von Leipzig

Ein Paternoster-Aufzug im Rathaus von Leipzig

Die Fahrt mit Paternoster-Aufzügen bleibt allen Bürgern erlaubt. Der Bundesrat stimmte in Berlin einer Änderung der so genannten Betriebssicherheitsverordnung zu. Demnach werden diese Aufzüge in Behörden und Betrieben wieder für die Allgemeinheit geöffnet. Eine ursprüngliche Regelung sah vor, dass nur die jeweiligen Beschäftigten in den Paternoster steigen dürfen.

Dies rief aber heftige Kritik hervor. Das Bundeskabinett beschloss daher die nun von der Länderkammer gebilligte Änderung, nach der die so genannten Umlaufaufzüge für die Allgemeinheit offen bleiben, wenn der Schutz vor Gefährdungen verbessert wird. Dazu zählen neben zusätzlichen technischen Maßnahmen etwa die Aufklärung über Gefahren und sicheres Verhalten sowie das Verbot, Lasten zu transportieren.

Derzeit gibt es nach Angaben des Arbeitsministeriums in Gebäuden von Wirtschaft und Verwaltung noch 250 Paternoster. Sie finden sich etwa im Bundesfinanzministerium, dem Auswärtigem Amt in Berlin oder dem Stuttgarter Rathaus.

and / AFP
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