Hamburg Artist stürzt in die Tiefe


Ein Sohn der berühmten Artisten-Familie Traber schwebt weiter in Lebensgefahr. Er war bei der Eröffnung des Jungfernstiegs verunglückt und mit schwersten Verletzungen ins Krankenhaus gekommen.

Der bei einem Straßenfest auf dem Hamburger Jungfernstieg verunglückte Hochseilartist, Johann Traber, schwebt weiter in Lebensgefahr. Das teilte ein Polizeisprecher mit. Der 22-jährige Sohn der berühmten Artistenfamilie Traber befand sich am Sonntag auf einem rund 30 Meter hohen Mast, als dessen Spitze plötzlich abknickte. Der junge Mann wurde gegen den Hauptteil des Mastes geschleudert und blieb in rund 25 Metern Höhe an einem Sicherheitsseil hängen.

Knochenbrüche und schwere Kopfverletzungen

Mit Hilfe von Experten der Feuerwehr konnte der bewusstlose 22- Jährige geborgen werden. Auch der Vater des Verunglückten kletterte auf den Mast und half bei der Rettung seines Sohnes. Mit Knochenbrüchen und schweren Kopfverletzungen wurde der Artist in ein Krankenhaus gebracht, teilte der Polizeisprecher mit.

Mitglieder der Familie Traber, die zahlreiche Weltrekorde aufgestellt haben, gehören zu den waghalsigsten Hochseilartisten der Welt. Die Truppe hatte an dem dreitätigen Fest anlässlich der Eröffnung des neu gestalteten Jungfernstiegs in der Hamburger Innenstadt teilgenommen. Acht Zeugen des Unglücks mussten mit einem Schock im Krankenhaus behandelt werden. Die Veranstaltung zur Eröffnung des neuen Jungfernstiegs wurde abgebrochen.

DPA/Reuters DPA Reuters

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