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stern Investigativ geht online Die Enthüller zeigen sich


Das Team Investigative Recherche des stern berichtet ab sofort online über seine Arbeit. Und: Wer brisante Infos hat, kann sie anonym an unsere Enthüllungsjournalisten schicken.

Wie ticken islamistische Terroristen wirklich, welche Sprache nutzen Neonazis in geheimen E-Mails, wer versteckt sein Geld auf welcher Karibikinsel vor dem Fiskus oder wer zieht bei einem Fußballspiel mit einem schrägen Resultat wirklich die Strippen? Geheimnisse zu enthüllen ist die Königsdiziplin des investigativen Journalismus und das Tagesgeschäft des Team Investigative Recherche des stern.

Wie diese spannenden Stories entstehen, erfahren Sie ab heute bei stern.de - einen Blick auf Geschichten in der Mache, geheime Dokumente und Daten oder Interviews mit Beteiligten, direkt unter www.stern.de/investigativ oder durch einen Klick auf die oberste Navigationsleiste von stern.de.

"Anders als manche Kollegen lassen wir uns zumindest ein bisschen in die Töpfe schauen," sagt Oliver Schröm, Leiter des Team Investigative Recherche des stern. Genauso wie die sechs weiteren Mitglieder des Recherche-Teams wird Schröm künftig im Investigativ-Blog über laufende Projekte berichten - zum Beispiel die langwierige juristische Auseinandersetzung mit einem geschassten UEFA-Mitarbeiter, den der stern als Hochstapler und Wettbetrüger entlarvte.

"Vertrauen ist keine Einbahnstraße"

Auf Glasnost machen die Wühlmäuse nicht ohne Hintergedanken. In einem anonymen, digitalen Briefkasten kann jeder ab sofort Informationen los werden: Hinweise auf Skandale, die in Betrieb oder Behörde unter dem Deckel gehalten werden oder unterdrückte Geschichten, die ein größeres Publikum verdienen. Originaldokumente lassen sich auch als Präsentationen, Datenbanken, Excel-Tabellen, Textdokumente mit wenigen Klicks hochladen ebenso wie Videos oder Audiodateien. Wie das geht und wie man dabei so wenig Spuren wie möglich hinterlässt steht hier.

"Vertrauen ist keine Einbahnstraße", weiß Oliver Schröm aus jahrzehntelanger Erfahrung mit Informanten: "Auch im Netz zeigen wir zum einen unsere Gesichter, stellen unsere Projekte vor und wir öffnen einen neuen Kommunikationskanal über die Website und den Blog." Wer die Köpfe hinter den Geschichten besser kennenlernt und per E-Mail oder über Facebook und Twitter mit ihnen in einen Dialog einsteigen kann, kann besser entscheiden, ob er sensible Informationen mit dem stern.de teilen möchte. Oliver Schröm: "Der Informant bleibt anonym, unser Team und unsere Arbeitsweise aber werden sichtbar."


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