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Klaus Wowereits "Und das ist gut so" "Das ist mir so rausgeflutscht"


Viele Berliner wissen nicht, wer Michael Müller ist. Sein Vorgänger Klaus Wowereit erklärt derweil das Geheimnis seines Erfolges.

Berlins früherer Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit hat sein legendär gewordenes Coming-out aus dem Jahr 2001 nur teilweise geplant. "Der Zusatz "... und das ist auch gut so", der zu einem geflügelten Wort wurde, ist mir so rausgeflutscht. Ehrlich wahr!", schrieb er in einem am Sonntag veröffentlichten Gastbeitrag für den Berliner "Tagesspiegel".

Der Satz "Ich bin schwul - und das ist gut so" fiel 2001 auf einem Sonderparteitag der SPD, auf dem Wowereit zum Spitzenkandidaten für das Amt des Regierenden Bürgermeisters gewählt wurde. Ursprünglich habe er etwas geplant wie: "Ich bin schwul - und dafür muss ich mich nicht entschuldigen." Am Ende sei gar nicht wichtig gewesen, was er gesagt habe, sondern wie er es gesagt habe, schrieb Wowereit: "Selbstbewusst und nicht defensiv."

DPA DPA

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