VG-Wort Pixel

Kuriose Toilettenzeichen in London Bloß nicht auf die Schüssel steigen!


In Sotchi gab es Probleme mit den Toiletten, nun sorgen sich auch Londoner Banken um das Benehmen auf dem WC. Offenbar nutzen die Angestellten die Installationen auf höchst eigenwillige Weise.

Am liebsten thronen die Angestellten der Lloyds Bank weit über dem Sitz des WCs. Sie erklimmen ihn als Aufstieg, um das Geschäft in der Hocke zu betreiben. Ein Alptraum für die Nachfolgenden, die sich brav hinsetzen wollen, weil sie immer Schuhabdrücke auf dem Sitz vorfinden und häufig etwas daneben geht. Anders als ein für diese Haltung konzipiertes WC - in England als "Continental WC" verdammt - werden Standfläche und Spülkasten beim Abziehen nicht gereinigt.

Die hockende Haltung führt gleich zum nächsten Problem: Der Hebel der Wasserspülung wird mit einem beherzten Tritt und nicht mit einem sanften Händedruck ausgelöst.

Auch fällt es einigen schwer, sich den Unterschied zwischen Mülleimer und Spülung zu merken. Das benutzte Klopapier wird in den Papierkorb gestopft, dafür landen Styroporbecher in der Spülung. Andere Fehler wundern dann kaum noch. Betritt man so eine Toilette, kann es durchaus notwendig sein, die Schuhe danach im Handwaschbecken zu säubern. Dummerweise wird dann gern der Ablauf mit Papier verstopft. Und auch das Abdecken aller Griffe mit sauberen Klopapier ist ein Akt der reinen Notwehr.

Das Ganze ist ein unterschätztes, globales Problem wie die Netzfundstücke unten zeigen.

Gernot Kramper

Mehr zum Thema


Wissenscommunity


Newsticker