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Lotto: Der Jackpot ist geknackt - 78 mal

Ist das nun noch geteilte Freude - oder schon geteiltes Leid? Gleich 78 Lottospieler haben am Wochenende sechs Richtige getippt. Wo sonst Millionen winken, müssen sie mit noch nicht einmal 30.000 Euro vorlieb nehmen.

Da träumt man sein ganzes Leben vom Sechser im Lotto - und wenn es dann soweit ist, gibt es nur magere 29.639 Euro. Bei der Ziehung am Samstag haben gleich 78 Lotto-Spieler sechs Richtige auf ihrem Tippschein gehabt und müssen sich den Millionen-Gewinn teilen. Immerhin noch knapp zum Millionär wurden neun Spieler, die auch die richtige Superzahl angekreuzt hatten. Den übrigen, die zwar die Zahlen 3 - 13 - 23 - 33 - 38 - 49 angekreuzt hatten, denen aber die Superzahl 5 fehlte, blieb nur ein vergleichsweise kleines Stück vom großen Jackpot.

Nur fünfmal habe es in der deutschen Lotto-Geschichte bislang noch mehr Gewinner mit einem Sechser gegeben, teilte die Toto-Lotto- Gesellschaft Baden-Württemberg am Montag in Stuttgart mit. Solche "Sechser-Fluten" gebe es immer dann, wenn besonders eingängige Zahlen gezogen werden. Der bisherige Sechser-Rekord wurde im Januar 1988 aufgestellt: 222 Tipper hatten die Zahlen 24 - 25 - 26 und 30 - 31 - 32 angekreuzt.

hw/DPA / DPA
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Auf welche Rechtsgrundlage beziehen sich die Münchner Finanzämter im jüngsten Steuerskandal?
Gestern in Report: Münchener Mittelständler, die zum Beispiel Werbung bei Google gekauft haben, sollen auf gezahlte Werbung bei Google eine Quellensteuer von 15 Prozent zahlen, und zwar zunächst rückwirkend für die Jahre 2012 und 2013. Das Geld, so die Betriebsprüfer des Finanzamts München, könnten sich die Steuer ja von Google zurückholen. Klingt skurril. Klingt nach einer Sauerei. ich habe mir deshalb den 50a ESTG durchgelesen, was wenig Freude macht. Dort steht erstens: "Die Einkommensteuer wird bei beschränkt Steuerpflichtigen im Wege des Steuerabzugs erhoben", was bedeutet, dass (um im Beispiel zu bleiben) Google der Steuerschuldner ist und sich das Finanzamt dorthin wenden soll und unter Abschnitt 7: "Das Finanzamt des Vergütungsgläubigers kann anordnen, dass der Schuldner der Vergütung für Rechnung des Gläubigers (Steuerschuldner) die Einkommensteuer von beschränkt steuerpflichtigen Einkünften, soweit diese nicht bereits dem Steuerabzug unterliegen, im Wege des Steuerabzugs einzubehalten und abzuführen hat, wenn dies zur Sicherung des Steueranspruchs zweckmäßig ist. " Nach diesem Text muss das Finanzamt von Google diese Anordnung treffen und nicht das Münchner. Ich bin mir sehr sicher, dass das Finanzamt in Irland nicht tätig geworden ist. Was also könnte die Rechtsgrundlage für diese extreme Auslegung einer Vorschrift sein, die ursprünglich dazu gedacht war, dass Veranstalter von Rockkonzerten die Steuern für die ausländischen Musiker abführen (was ja vernünftig ist)?