Nachforschung

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Epstein (l.) und seine Freundin Ghislaine Maxwell

Epstein-Affäre: Grüne Bundestagsfraktion fordert Nachforschungen in Deutschland

Die Grünen haben die Bundesregierung aufgerufen, eigene Nachforschungen zum Fall des verstorbenen US-Sexualstraftäters Jeffrey Epstein und möglichen Betroffene in Deutschland einzuleiten. "Die Haltung der Bundesregierung zu den Epstein-Files zeigt eine Ignoranz für die mögliche größere Dimension des Skandals, die gefährlich und mindestens fahrlässig ist", sagte die Parlamentarische Geschäftsführerin der Grünen im Bundestag, Irene Mihalic, den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND, Dienstagsausgaben). 
Stefan Kornelius

Bundesregierung sieht keinen Anlass für Nachforschungen zum Fall Epstein

Der Skandal um den verstorbenen US-Sexualstraftäter Jeffrey Epstein schlägt Wellen bis nach Europa - die Bundesregierung sieht allerdings keinen Anlass für eigene Nachforschungen in der Angelegenheit. "Wir sehen, was in anderen Ländern ans Tageslicht kommt beziehungsweise wie es dort politische Auswirkungen hat", sagte Regierungssprecher Stefan Kornelius am Montag in Berlin. Die Bundesregierung sei allerdings "keine Ermittlungsbehörde" und sehe deshalb auch keinen Anlass für eine systematische Auswertung der Epstein-Akten.
Bis zu 5000 Todesopfer jährlich: Das ist der gefährlichste See der Welt

Victoriasee in Afrika Bis zu 5000 Todesopfer jährlich: Das ist der gefährlichste See der Welt

Sehen Sie im Video: Bis zu 5000 Todesopfer jährlich – das ist der gefährlichste See der Welt.




Der Victoriasee ist der größte Süßwassersee Afrikas. Er ist Teil der Staaten Tansania, Uganda und Kenia und ist ein wichtiger Lebensspender für etwa 30 Millionen Menschen. Doch der riesige See birgt eine Menge Gefahren.
Laut Nachforschungen des afrikanischen „National Lake Rescue Institute" ist der See das „wohl gefährlichste Gewässer der Welt, gemessen an der Zahl der Todesopfer pro Quadratkilometer." Jedes Jahr sollen dem Victoriasee bis zu 5000 Menschenleben zum Opfer fallen. Regelmäßig brauen sich aufgrund der Lage und der Größe des Sees mächtige Stürme zusammen, die für viele einheimische Fischer tödlich enden. Viele der Fischer können sich keine Rettungswesten leisten und gelangen in eine aussichtslose Situation, wenn ihr Boot kentert. Hoffnung macht ein 2017 ins Leben gerufenes Frühwarnsystem, das Textnachrichten auf die Telefone der Fischer sendet und über Wetterentwicklungen informiert. Die mächtigen Stürme sorgen aber nicht alleine für das riesige Gefahrenpotenzial. Der Wasserpegel des Gewässers stieg in der Vergangenheit aufgrund von heftigen Regenfällen und des Anstiegs des Indischen Ozeans teils dramatisch an. Das hatte zur Folge, dass schon hunderttausende Menschen flüchten mussten und ganze Häuser zerstört wurden. Doch nicht nur die Menschen, die auf oder um den See leben, sind in Gefahr. Da alle drei angrenzenden Länder ihr Abwasser noch immer ungefiltert in den riesigen See pumpen, ist das Gewässer stark verschmutzt.