Außenministerin Annalena Baerbock betonte am Mittwoch in Riga, dass jedoch kurzfristig in Deutschland nichts vorhanden sei, was jetzt wirklich schnell und unverzüglich geliefert werden könnte.
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Baerbock - gepanzerte Fahrzeuge zu verschicken, ist kein Tabu
STORY: (HINWEIS: DIESER BEITRAG IST OHNE SPRECHERTEXT.) Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) zu Gast in Lettland: "Andere Partner liefern jetzt gepanzerte Fahrzeuge. Ich möchte hier und deutlich sagen: Das ist auch für uns kein Tabu. Auch wenn es in der deutschen Debatte manchmal so klingt. Wir haben deswegen solche Lieferungen ja bereits auch zugestimmt. Aber kurzfristig ist bei uns nichts vorhanden, was wir jetzt wirklich schnell und unverzüglich liefern können. Deswegen haben wir zweitens, und auch das habe ich als Außenministerin meines Landes in Brüssel beim Nato-Treffen mit den Kollegen, nicht nur der NATO, sondern der G7, besprochen. Deswegen haben wir zweitens uns auf einen Ringtausch vereinbart. Das heißt, dass wir diejenigen Partnerinnen und Partner unterstützen, die jetzt schnell Waffen aus sowjetischer Bauart liefern können. Und wir sichern dann den Ersatz entsprechend zu, dass diese Lieferungen schnell vonstatten gehen können. Dabei möchte ich klar und deutlich feststellen, dass wir uns in der Bundesregierung vollkommen einig sind, dass man allein durch Waffenlieferungen nicht zur Kriegspartei wird." // "Aber es geht auch über die drei Wochen hinaus. Es geht auch um die nächsten drei Monate und auch um die nächsten drei Jahre. Und hier wird Deutschland mehr beitragen können. Deswegen haben wir eine Milliarde Euro zur Verfügung gestellt, damit die Ukraine auch komplexere Systeme beschaffen kann, die dann langfristig wirken und wo wir dieses Thema, aber auch entsprechend die Ausbildung dann zur Verfügung stellen können. Das ist, weil das Ihre Frage war, mein Verständnis von Außenpolitik, nicht nur schnell zu versprechen, was man dann vielleicht nicht halten kann, sondern ehrlich zu sagen, was man in diesem Moment tun kann, kreativ zu sein, wie man andere unterstützen kann, damit wir dann auch mit vollem Einsatz und voller Überzeugung tun, was wir tun können. Und zwar nicht nur in den nächsten Tagen, sondern auch in den nächsten Monaten und vor allen Dingen in den nächsten Jahren."