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Video Extrem-Wetter hat Deutschland im Griff

Umgestürzte Bäume und zerstörte Autos - das war am Sonntag der Anblick, der sich den Anwohnern in der Stadt Leersum in der niederländischen Provinz Utrecht bot. Heftige Gewitter hatten hier in der Nacht gewütet, wie auch im Westen Nordrhein-Westfalens. Und nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes müssen sich die Leute auch am Sonntag lokal auf teils unwetterartigen Starkregen einstellen. Ein ganz anderes Bild hingegen am Samstag im Land Brandenburg. Auch dort zeigte sich eine ernüchternde Kehrseite der aktuellen Sommerfreuden. Denn akute Waldbrandgefahr herrscht beispielsweise nördlich von Berlin. Die Feuerwehr rückte wegen eines Brandes in einem Waldstück nahe der Gemeinde Oberkrämer aus. Zusätzlich gab es Unterstützung aus der Luft. Der Bürgermeister der Gemeinde Oberkrämer, Peter Leys, am Samstag: "Letztendlich ist es so, dass hier eine Fläche von über drei Hektar in Flammen bzw. in Brand geraten ist, wir das Glück haben, dass zumindest die Wipfel bisher noch nicht betroffen sind. Aber aufgrund der Aufnahmen der Wärmebildkamera von oben kann man mit Sicherheit sagen, dass also auf der gesamten Fläche Brandnester da sind. Und die Gefahr, dass hier der Brand aufflammt, spätestens wenn die Wetterlage sich ändert, wenn es also windig wird, durchaus passieren wird." Brandenburg hat laut den Informationen auf der Internetseite des Ministeriums über 1,1 Millionen Hektar Wald und zählt damit zu den waldreichsten Bundesländern. Doch der Wald leidet. Denn erst im vergangenen Jahr herrschte ein Dürresommer mit hohen Temperaturen und wenig Niederschlag, dazu kamen Stürme sowie der Befall durch Schädlinge.
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Am Wochenende bleiben die Temperaturen hoch. Unwetter herrschen im Westen und Trockenheit im Osten.

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