VG-Wort Pixel

Video Mindestens zwei Tote nach Schlauchboot-Unglück vor Lanzarote

BROADCAST AND DIGITAL RESTRICTIONS~**NO USE SPAIN *~ Dutzende Menschen sind erneut auf der Kanarischen Insel Lanzarote angekommen. Die spanische Küstenwache hat am Freitag die Suche nach sechs vermissten Menschen aufgenommen, nachdem am Donnerstag ein Schlauchboot mit 46 Personen vor der Küste der Stadt Orzola umgekippt war. Dabei seien mindestens zwei Insassen gestorben, berichteten die Behörden. Die Rettungsdienste berichteten, dass es sich bei den zwei Toten um zwei Frauen handle. 38 Menschen konnten gerettet werden. Eine schwangere Frau und drei Babys mit ihren Müttern wurden nach Meldung des kanarischen Rettungsdienstes zur Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht. Anwohner von Orzola hatten am Donnerstagabend gegen 22 Uhr Hilfe geholt, nachdem sie Menschen im Meer schreien gehört hatten. Im Vergleich zum selben Zeitraum im vergangenen Jahr ist die Zahl der auf seeuntauglichen Booten ankommenden Menschen auf den Kanarischen Inseln um etwa 116 Prozent angestiegen. Die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf den Tourismus und andere Industrien in den Staaten Sub-Saharas würden nach Angaben von Geflüchteten und Beobachtern dazu führen, dass sich mehr Menschen auf den Weg machten.
Mehr
Nach Angaben der Behörden gelten noch sechs Menschen als vermisst, 38 konnten gerettet werden.

Wissenscommunity


Newsticker