VG-Wort Pixel

Video Spahn - digitaler EU-Impfpass bis Ende Juni

Sichtlich stolz präsentierte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn am Donnerstag in Berlin eine Version des digitalen Impfpasses. QR-Codes sollen in Zukunft die europäische Hauptsprache werden, wenn es um den Nachweis einer Coronavirus-Impfung geht. "Und um den Impfstatus nachzuweisen, gibt es zum einen den bekannten gelben Impfpass, den internationalen Pass auch der WHO, und der wird übrigens auch weiterhin seine Gültigkeit behalten, das ist wichtig, auch für diejenigen, die möglicherweise - aus welchen Gründen auch immer - es nicht digital wollen. Aber wichtig ist eben, zusätzlich haben wir uns auf europäischer Ebene - und das war ja der erste wichtige Schritt - auf gemeinsame Standards für einen digitalen Impfnachweis geeinigt." Schritt für Schritt würden nun die Impfzentren und Arztpraxen an das System angeschlossen. Ziel ist es, dass der sogenannte CovPass für alle, die wollen, bis Ende Juni zur Verfügung stehe. Der Impfnachweis kann in die Corona-Warn-App integriert oder über eine eigenen App gespeichert werden. Bereits vollständig Geimpfte sollen postalisch mit dem erforderlichen QR-Code versorgt werden. Mit dem europäischen Impfpass setze man laut Spahn einen Standard, den es länderübergreifend weltweit so noch nicht gebe. Auch mit den Drittstaaten der G7 habe man bereits eine Vereinbarung getroffen, mit der man ein gegenseitiges Anerkennen der digitalen Zertifikate anstrebe.
Mehr
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) gab am Donnerstag den Startschuss für den EU-weiten CovPass.

Wissenscommunity


Newsticker