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Video Vorfall um britischen Zerstörer vor der Krim

Die russische Nachrichtenagentur Interfax meldete am Mittwoch unter Berufung auf das Verteidigungsministerium in Moskau, dass der britische Zerstörer HMS Defender - hier in Archivaufnahmen - bis zu drei Kilometer tief in russische Gewässer eingedrungen sei. Er sei zuvor vor dem Einsatz von Waffen gewarnt worden, sollte er die Grenze zu Russland überschreiten. Es habe darauf aber keine Reaktion gegeben. Ein russisches Kriegsschiff habe daraufhin Warnschüsse abgefeuert und ein russischer Militärjet habe vier hochexplosive Splitterbomben abgeworfen. Die HMS Defender habe die russischen Gewässer daraufhin verlassen. Der Vorfall habe sich an der Krim-Küste im Schwarzen Meer ereignet. Das britische Verteidigungsministerium stellte den Vorfall anders dar. "Es wurden keine Schüsse auf die HMS Defender gerichtet und wir erkennen die Behauptung nicht an, dass Bomben auf ihrem Weg abgeworfen wurden", twitterte das Ministerium. Vielmehr gehe man davon aus, dass die russische Seite eine Waffenübung abgehalten und es für die maritime Gemeinschaft eine Vorwarnung zu den Aktivitäten gegeben habe. Das britische Schiff sei im Einklang mit internationalem Recht unterwegs gewesen.
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Ein russisches Kriegsschiff habe Warnschüsse abgefeuert und ein russischer Militärjet habe vier hochexplosive Splitterbomben abgeworfen, schreibt Interfax.

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