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Video Wie gehen wir mit der Delta-Variante um?

Lothar H. Wieler, Präsident Robert-Koch-Institut: "Und Impfdaten aus Großbritannien zeigen zwar, dass die Impfung von Biontech und AstraZeneca sehr gut vor schweren Verläufen durch Delta schützen. Das gilt aber eben nur für vollständig Geimpfte. Bei einer unvollständigen Impfserie kann die Delta-Variante weiter übertragen werden." Jens Spahn (CDU), Bundesgesundheitsminister: "29,6 Prozent haben den vollen Impfschutz. Das ist fast jeder Dritte. Und das sind zwei wichtige Meilensteine für Deutschland für unsere Impfkampagne. Aber es heißt gleichzeitig auch das Tempo weiter hochhalten, weil wir natürlich weitermachen wollen, bis alle geschützt sind." Lothar H. Wieler, Präsident Robert-Koch-Institut: "Die Delta-Variante hat im Moment einen Anteil von rund sechs Prozent. Das können Sie auch dem gestrigen Bericht entnehmen. Aber der Anteil nimmt zu. Wir müssen diese Entwicklung daher sehr genau beobachten. Es ist nämlich klar, dass die Entwicklung eben davon abhängt, wie wir die Maßnahmen weiterhin umsetzen. Es ist tatsächlich keine Frage, ob Delta die Führende wird, sondern nur wann." Jens Spahn (CDU), Bundesgesundheitsminister: "Innerhalb weniger Wochen wird es, Stand heute, mit den Lieferungen, die wir erwarten dürfen, möglich sein, allen impfwilligen Erwachsenen auch ein Angebot zu machen. Allein von den mRNA Impfstoffen von Biontech und Moderna sind so viele Lieferungen bis Ende Juli zugesagt." Lothar H. Wieler, Präsident Robert-Koch-Institut: "Bitte nehmen Sie auch vor allem die Zweitimpfung wahr. Nur mit einer vollständigen Impfung sind Sie bestmöglich geschützt. So kommen wir sicher durch den Sommer und meistern auch den Herbst." Jens Spahn (CDU), Bundesgesundheitsminister: "Zwischen 5 und 6 000 Betriebsärztinnen und Betriebsärzte impfen jede Woche mit. Im Moment sind es um die 700 000 Impfdosen pro Woche. Ich weiß, sie könnten auch noch mehr." Ralf Franke, Leitender Betriebsarzt Siemens AG: "Wir haben auch letzten Montag, also Montag vor 8 Tage, unser Anmeldesystem freigeschalten und sie werden es kaum glauben, der Andrang war riesig und innerhalb von einigen Minuten war das System ausgebucht, es waren keine Termine mehr frei."
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RKI-Chef Lothar H. Wieler, Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) und ein leitender Betriebsarzt eines großen Konzerns gaben am Freitag in Berlin Einblicke.

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