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Unwetter In Deutschland In NRW treten erste Flüsse über die Ufer - Sturmtief "Burglind" im Liveblog


Sturmtief "Burglind" hat orkanartige Böen über Teile Deutschlands hinwegfegen lassen. Vielerorts richtete das Unwetter Schäden an und sorgte für Verkehrsbehinderungen. Die Entwicklung des Tages zum Nachlesen.

Das erste Sturmtief des neuen Jahres ist mit großer Wucht über weite Teile Deutschlands gefegt. "Burglind"
brachte am Mittwoch orkanartige Böen von mehr als 120 Kilometern pro Stunde und peitschenden Regen. Es kam zu Behinderungen im Verkehr auf Straßen, Zugstrecken und Fährlinien an den Küsten, Bäume stürzten um. In anderen europäischen Ländern hieß das Tief "Eleanor" und behinderte ebenfalls das öffentliche Leben.

Nach Sturmtief "Burglind" folgt Regen

In den kommenden Tagen wird es laut Wettedienst vor allem im Südwesten regnen. "Daher gibt es in den dortigen Staulagen Unwetterwarnungen wegen Dauerregens", sagte Christoph Hartmann von der Wettervorhersagezentrale in Offenbach. Regen- und Schmelzwasser können sich dann lokal zu Hochwasser summieren. 

Die Entwicklung zum Unwetter in Deutschland zum Nachlesen.

Live Blog

In NRW treten erste Flüsse über die Ufer - Sturmtief "Burglind" im Liveblog

  • Ellen Ivits
    • Ellen Ivits

    Durch das Sturmtief "Eleanor" sind am Mittwoch in Spanien zwei Menschen ums Leben gekommen. Das Paar sei im Baskenland auf einem Deich von einer riesigen Welle erfasst worden, teilten die örtlichen Behörden mit. Eine dritte Person, die bei dem Unglück zwischen den Städten Deba und Mutriku ins Wasser fiel, sei lebend gerettet worden.

  • Ellen Ivits
    • Ellen Ivits

    Sturmtief Burglind hat weiterhin Auswirkungen auf den Bahnverkehr in NRW: Einzelne Streckenabschnitte sind immer noch gesperrt, unter anderem zwischen Aachen und Herzogenrath.

  • Ellen Ivits
    • Ellen Ivits

    Der Rheinpegel in Köln zeigt einen Wert von 6,50 Metern an - damit wurde die Hochwassermarke I von 6,20 Metern deutlich überschritten. Schiffe müssen auf einer 50 Kilometer langen Strecke zwischen Mondorf und Dormagen ihre Geschwindigkeit drosseln.
    Bis zum Freitag rechnen die Experten mit Pegelständen bis 7,65 Metern.

  • Daniel Wüstenberg
    • Daniel Wüstenberg

    "Burglind" bringt auch den Bahn-Fahrplan durcheinander. Nach Angaben der Deutschen Bahn sind im Nahverkehr weiterhin Strecken in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und Bayern gesperrt. Reisende sollte sich vor Fahrtantritt über ihre Verbindungen informieren. Im Fernverkehr soll es dagegen keine Beeinträchtigungen mehr geben.

  • Daniel Wüstenberg
    • Daniel Wüstenberg

    Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt weiter vor Unwetter, vor allem an der Nordseeküste, in den Alpen und im Südwesten.
    Stets aktualisierte Unwetterwarnungen für jeden Ort Deutschlands gibt es auf der Homepage des DWD: https://www.dwd.de/DE/wetter/warnungen/warnWetter_node.html

  • Ellen Ivits
    • Ellen Ivits

    Nach dem Sturmtief Burglind steigen die Pegel der Flüsse in NRW. In Köln wurden im Stadtteil Rodenkirchen mobile Schutzwände errichtet, um Überschwemmungen zu verhindern. Auch kleinere Flüsse treten bereits über die Ufer.

  • Ellen Ivits
    • Ellen Ivits

    In NRW fallen weiter zahlreiche Züge aus, unter anderem in Duisburg, Hagen und Mönchengladbach.

  • Ellen Ivits
    • Ellen Ivits

    Der deutsche Wetterdienst warnt aktuell: An der Nordsee besteht bis in die erste Nachthälfte Gefahr durch orkanartige Böen bis 115 km/h. Also am besten zu Hause bleiben.

  • Ellen Ivits
    • Ellen Ivits

    Für die Deutsche Nordseeküste besteht die Gefahr einer Sturmflut, wie der Sturmflutwarndienst mitteilt. Demnach werden am Donnerstag das Nacht-Hochwasser an der deutschen Nordseeküste und in Emden sowie das Morgen-Hochwasser in Bremen und Hamburg etwa 1,5 m höher als das mittlere Hochwasser eintreten.

  • Ellen Ivits
    • Ellen Ivits

    Bei einem Bahnunglück in der Schweiz sind acht Menschen verletzt worden. Der Unfall ereignete sich laut Polizei an der Lenk im Kanton Bern. Grund für die Entgleisung soll eine Windböe gewesen sein.

  • Ellen Ivits
    • Ellen Ivits

    Der Deutsche Wetterdienst gibt für Hamburg eine amtliche Warnung heruas. Es muss weiter mit Sturmböen mit Geschwindigkeiten zwischen 65 und 85 km/h gerechnet werden. In Schauernähe sowie in exponierten Lagen werden schwere Sturmböen um 95 km/h erwartet.

  • Ellen Ivits
    • Ellen Ivits

    Die Düsseldorfer Feuerwehr zieht eine vorläufige Bilanz.

  • Ellen Ivits
    • Ellen Ivits

    Kollege Marc Drewello hat nun Feierabend und muss durch den Sturm nach Hause radeln. Wir wünschen ihm eine gute Fahrt.

  • Marc Drewello
    • Marc Drewello

    Noch ist der Sturm nicht vorbei:

  • Marc Drewello
    • Marc Drewello

    Hochwasser im nordrhein-westfälischen Altena:

mad/fs DPA AFP

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