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Tuberkulose: Dschingis Khan machte Eurasien krank

Forscher vermuten, dass sich die Tuberkulose mit Dschingis Khan und seinen Reitertruppen in Eurasien ausbreitete. Dies verriet ihnen ein kleiner "Informant".

Ein internationales Forscherteam vermutet nach einer Untersuchung der genetischen Fingerabdrücke von 300 Bakterienstämmen des Mycobacterium tuberculosis, das für die Infektion mit Tuberkulose verantwortlich ist. Das Forscherteam um Igor Mokrousov stellt seine Ergebnisse im Fachmagazin "Genome Research" vor (Online-Vorabveröffentlichung, Bd. 15, S. 1357).

Mehr Männer als Frauen betroffen

Zwei Eigenschaften von M. tuberculosis fielen den Wissenschaftlern als bemerkenswert auf. Zum einen löst die Infektion mit dem Tuberkelbakterium nicht immer eine Tuberkulose aus: Das raffinierte Bakterium kann sich auch im Wirt aufhalten, ohne Symptome auszulösen. Daraus schließen die Forscher, dass es in vorindustrieller Zeit ein fester Bestandteil des menschlichen Zusammenlebens war und vor allem innerhalb des Familienverbands übertragen wurde, wo der körperliche Kontakt am stärksten ausgeprägt war. Zum anderen hat das Bakterium eine Vorliebe für männliche Opfer: Es befällt im Schnitt 70 Prozent mehr Männer als Frauen.

Die Forscher zählten eins und eins zusammen und entwickelten die These, dass die Ausbreitung des Tuberkelbakteriums eng an die Vermehrung und Ausbreitung des Menschen gekoppelt sei. Um diese These zu testen, verglichen sie die genetischen Profile gewöhnlicher Stämme von M. tuberculosis mit den Mustern der Wanderungsbewegungen des Menschen und den weltweiten Variationen des männlich vererbten Y-Chromosoms. Sie fanden heraus, dass die Ausbreitung und Evolution des Tuberkelbakteriums tatsächlich die Ausbreitung des Menschen über die letzten 60.000 bis 100.000 Jahre reflektiert.

Auf dem Seeweg gelangte er nach Afrika

Der untersuchte Stamm des Tuberkelbakteriums war vor 30.000 bis 40.000 Jahren in Zentralasien entstanden und breitete sich von dort zunächst nach Sibirien und später nach Ostasien aus, erklären die Forscher. Erst vor einigen hundert Jahren, vermutlich zu Beginn des 13. Jahrhunderts mit Dschingis Khan und seinen Truppen, sei der Erreger nach Eurasien gelangt. In Südafrika landete er dann in den vergangenen 300 Jahren auf dem Seeweg, vermuten die Wissenschaftler.

DDP

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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(