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Coronavirus Bei steigenden Neuinfektionen: München droht abendliches Alkoholverbot

Sehen Sie im Video: München droht abendliches Alkoholverbot bei steigenden Neuinfektionen.


Nach der Party kommt das böse Erwachen. Nachdem es in München rund um den Gärtnerplatz, an der Isar und dem Englischen Garten, zu partyähnlichen Menschenansammlungen mit Alkoholkonsum gekommen ist, setzt der Münchener Stadtrat dieser Entwicklung nun ein Ende und verhängte am Dienstag ein abendliches Alkoholverbot für die gesamte Stadt. Oberbürgermeister Dieter Reiter: "Wenn der Signalwert der Corona-Infektionen 35 erreicht, dann gilt stadtweit folgende Regelung: Der Verkauf von Alkohol to-go ab 21.00 Uhr ist untersagt, und der Alkoholkonsum im öffentlichen Raum ab 23 Uhr ist untersagt." Reiter hatte die Fraktionen zu einem Runden Tisch geladen, die Entscheidung sei einstimmig gewesen. "Wir haben uns diese einschneidenden Regeln nicht leichtgemacht, bitte aber um Verständnis dafür, dass wir alles tun wollen, um noch weitergehende Maßnahmen wie beispielsweise die Schließung von Schulen, die Schließung von Kindertagesstätten, möglichst zu vermeiden. Und in Abwägung dieser beiden Güter, Freiheit für die Bevölkerung, zu feiern am Abend, und Schutz der Gesundheit, haben wir uns dafür mit großer Mehrheit entschieden, den Schutz der Gesundheit in den Vordergrund zu stellen." Aktuell lag die Sieben-Tage-Inzidenz bei 31, Reiter rechnet damit, dass durch Urlaubsrückkehrer die 35 schon bald überschritten werden könnte. Zudem werde es stadtweit Kontrollen geben. Diese werden sowohl durch Mitarbeiter der Stadt München als auch durch die Münchner Polizei durchgeführt.
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Die bayerische Landeshauptstadt bereitet sich auf steigende Infektionszahlen vor. Bei einem Signalwert von 35 Infektionen pro 100.000 Einwohner soll eine neue Regelung in Kraft treten. Was das genau für den Alkoholkonsum im München bedeutet, sehen Sie im Video.

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