Im vergangenen Jahr hat die Zahl der Toten durch Flugzeugabstürze weltweit erneut zugenommen. 2025 starben insgesamt 418 Passagiere, Crew-Mitglieder und Menschen am Boden bei zehn Unglücken mit zivilen Maschinen, wie der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) in Berlin am Montag mitteilte. 2024 waren 334 Menschen ums Leben gekommen, 2023 nur 80. Langfristig sinke "die geringe Zahl der Verunglückten" jedoch tendenziell weiter, erklärte der Verband.
Nach einer Einigung der EU-Mitgliedstaaten auf eine Abschwächung der Fluggastrechte hoffen Verbraucherschützer, dass das Europaparlament sich gegen die Änderungen stellt. "Reisende müssen nun darauf hoffen, dass das Europäische Parlament die Aushöhlung der Fluggastrechte noch verhindert", erklärte Jutta Gurkmann vom Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) am Freitag. "Es darf hier kein Zurück beim Verbraucherschutz geben." Eine Mehrheit der 27 EU-Länder hatte sich dafür ausgesprochen, dass Fluggäste künftig erst ab vier Stunden Verspätung Anspruch auf Entschädigung haben.
Obwohl die Passagierzahlen weltweit wieder auf das Vor-Corona-Niveau stiegen, war das vergangene Jahr eines der sichersten in der Geschichte der Zivilluftfahrt. Das zeigt die neueste Statistik des Jet Airliner Crash Data Evaluation Centre.
Sie soll helfen, das Haushaltsloch zu stopfen: Die Ticketsteuer auf Passagierflüge wird nach Angaben der Bundesregierung steigen. Damit ist eine andere mögliche Abgabe im Luftverkehr vom Tisch.
Die aktuelle Corona-Lage kommt nun auch bei Urlaubern an, die aus aller Welt heimkehren. Für die Ankunft in Deutschland muss man sich nicht mehr um Zertifikate kümmern - zumindest erstmal.