Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft

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Wirtschaftsministerin Reiche

Ministerin Reiche lädt für Montag zu Gespräch über Kerosinversorgung ein

Angesichts eines möglichen Kerosinmangels in Deutschland als Folge des Iran-Kriegs spricht Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) am Montag mit Vertreterinnen und Vertretern der Branche. Zu dem - teils virtuellen - Treffen am frühen Nachmittag eingeladen seien alle Beteiligten: Versorger, Flughäfen, Fluggesellschaften und Verbände, teilte eine Sprecherin Reiches mit. Auch ein Staatssekretär des Bundesverkehrsministeriums ist dabei. 
Silhouette eines Flugzeugs

Airline-Verband warnt vor Flugausfällen wegen Kerosinmangels ab Ende Mai in Europa

Der internationale Airline-Verband Iata warnt wegen des Kerosinmangels infolge des Iran-Kriegs vor ersten Flugausfällen Ende Mai in Europa. Die Einschätzung der Internationalen Energieagentur mit Blick auf mögliche Engpässe bei Flugbenzin "gibt Anlass zur Besorgnis", erklärte die Iata am Freitag. Der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) forderte "sofortige, vorzugsweise auf EU-Ebene koordinierte Maßnahmen".   
Trümmer der verunglückten Air-India-Maschine in Ahmedabad

Weltweit 418 Tote durch Flugzeugabstürze im vergangenen Jahr

Im vergangenen Jahr hat die Zahl der Toten durch Flugzeugabstürze weltweit erneut zugenommen. 2025 starben insgesamt 418 Passagiere, Crew-Mitglieder und Menschen am Boden bei zehn Unglücken mit zivilen Maschinen, wie der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) in Berlin am Montag mitteilte. 2024 waren 334 Menschen ums Leben gekommen, 2023 nur 80. Langfristig sinke "die geringe Zahl der Verunglückten" jedoch tendenziell weiter, erklärte der Verband.
Flughafen in Frankfurt am Main im März

Verbraucherschützer hoffen in Kampf gegen Abschwächung von Fluggastrechten auf EU-Parlament

Nach einer Einigung der EU-Mitgliedstaaten auf eine Abschwächung der Fluggastrechte hoffen Verbraucherschützer, dass das Europaparlament sich gegen die Änderungen stellt. "Reisende müssen nun darauf hoffen, dass das Europäische Parlament die Aushöhlung der Fluggastrechte noch verhindert", erklärte Jutta Gurkmann vom Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) am Freitag. "Es darf hier kein Zurück beim Verbraucherschutz geben." Eine Mehrheit der 27 EU-Länder hatte sich dafür ausgesprochen, dass Fluggäste künftig erst ab vier Stunden Verspätung Anspruch auf Entschädigung haben.