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Oktoberfest: "Die Leute wollen Gaudi"

Die "Flüster-Wiesn" stößt auf lautstarke Kritik. Nach einem Stadtratsbeschluss soll auf dem Oktoberfest tagsüber keine laute Musik gespielt werden. Die Besucher sind da ganz anderer Meinung.

Die neuerdings gedrosselte Lautstärke der Musik in den Oktoberfest-Zelten hat die Besucher auf die Barrikaden gebracht. "Alle haben nur geschimpft", berichtete Wirtesprecher Toni Roiderer über die ersten Erfahrungen mit der "Flüster- Wiesn". "Es war ein Versuch - aber ich bin überzeugt, dass man hier mehr schadet als nützt." Die Gäste hätten auf den Bänken gestanden und in Sprechchören Partyhits gefordert. Teilweise hätten sie lauter gesungen als die Musiker spielten.

Die Wirte des größten Volksfestes der Welt hatten sich nach einem Stadtratsbeschluss verpflichtet, die Stimmung vor 18.00 Uhr nicht mit "heißer" Musik anzuheizen und die Lautstärke unter 85 Dezibel zu halten. Das sei aber nur an Wochentagen und auch dann nur bis zum Nachmittag realistisch, wenn die Zelte noch nicht so voll seien, fasste der Wirte-Sprecher die Erfahrungen der ersten Wiesn-Tage zusammen. "Wenn man einen Lärmpegel von 90 Dezibel hat, kann man die Musik nicht mit 85 Dezibel spielen. Da sieht man den Dirigenten, wie er mit den Händen fuchtelt - aber keiner hört etwas." Die Wirte fordern nun eine rasche Neuregelung. Die Musik solle der Lautstärke im Zelt angepasst werden. "Das wäre eine gute Lösung, wenn man die Dezibel an den Pegel der Gäste angleicht."

Vor zehn Jahren habe die Jugend die Wiesn entdeckt, man könne die Zeit nicht zurückdrehen. "Früher gab es die Krinoline und das Riesenrad, heute gibt es Free Fall und Cyber Space - die Leute wollen unterhalten werden, die Leute wollen Gaudi." Vor allem ältere Wiesn-Besucher hatten sich in den vergangenen Jahren zunehmend über die laute Musik in den Zelten beschwert. Die Wiesn sei nur noch Disko- und Partyzone, es gehe zu wie im Fasching und der traditionelle Charakter des Volksfestes gehe verloren.

DPA / DPA
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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(