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Boarding verweigert: Brite strandete in Island am Flughafen – er trug 8 Hosen und 10 Shirts

Ryan Hawaii, britischer Künstler, brauchte vier Tage, bis er in einen Flieger steigen durfte: Am Schalter in Island hatte er ständig Ärger, der sogar in seiner Festnahme mündete. Bei Twitter berichtet er ausführlich darüber.

Der Brite Ryan Carney Williams hatte Ärger am Flughafen in Island. Das Resümee: Erst nach vier Tagen durfte er an Bord einer Maschine gehen, um zurück nach London zu fliegen.

Der Brite Ryan Carney Williams hatte Ärger am Flughafen in Island. Das Resümee: Erst nach vier Tagen durfte er an Bord einer Maschine gehen, um zurück nach London zu fliegen.

Man kennt das: Du buchst einen günstigen Flug und im Winter in der Regel noch einen Koffer dazu. Dann kommst du am Flughafen an und bibberst, dass er dort nicht schwerer ist, als es deine Körperwaage dir zu Hause angezeigt hat, denn Übergepäck ist richtig teuer. So ist das bei günstigen Flügen: Alles kostet extra. Beinfreiheit, early check-in, ein Snack oder ein Getränk an Bord und eben auch zu schweres Gepäck. Das musste auch Ryan Carney Williams feststellen, den mancher unter dem Namen Ryan Hawaii kennen mag.

Der britische Künstler war nach Island geflogen und wollte sich am 10. Januar mit British Airways auf den Heimweg machen, als er am Iceland Keflavík Airport scheiterte. Bei Twitter veröffentlichte Ryan Hawaii Videos von sich und seinem Dilemma. Weil er kein Geld hatte, für sein Übergepäck zu bezahlen, trug er einen Teil seiner Kleidung am Körper: acht Hosen und zehn Schichten Oberbekleidung. 

Boarden verboten

Am Schalter von British Airways verweigerte die Fluggesellschaft, ihm seine Bordkarte auszuhändigen. Als Begründung wurde "unverschämtes Verhalten" genannt, wie "iceland monitor" berichtet. Ein Wachmann wurde gerufen, schließlich sogar die Polizei. Laut Aussage des Gestrandeten habe sich die Polizei gewalttätig verhalten, Pfefferspray eingesetzt und ihn auf den Boden gedrückt. Seiner Ansicht nach sei er die ganze Zeit über höflich gewesen.

Hawaii wurde festgenommen, verhört und anschließend im Taxi zurück zum Flughafen geschickt, das Geld für die Fahrt musste er sich von seiner Mutter leihen. Für den Tag darauf buchte er einen Flug mit Easyjet. Während der Check-in problemlos verlief, wurde ihm aber auch dort der Zutritt zum Flughafen verweigert. Als Begründung dafür wurde sein Verhalten vom Vortag angeführt, so "iceland monitor". Der Brite steckte fest, ohne Geld und ohne sein Gepäck, das er am Vortag eingecheckt hatte.

Odyssee beendet

Sowohl British Airways als auch Easyjet haben Hawaii die Flugkosten erstattet (nachdem er mit einer Klage gedroht hatte) und nach vier Tagen Ärger konnte Hawaii am Sonntag seinen Rückweg antreten. Mit Norwegian. Er selbst vermutet hinter seinen Reiseproblemen rassistische Beweggründe, wie er bei Twitter andeutet. Weil er Dreadlocks, auffällige Kleidung und Nagellack trage.

 Wie es sich vor Ort tatsächlich abgespielt hat, lässt sich nicht genau belegen, denn die Schilderungen der Airline und des Touristen weichen stark voneinander ab.

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bal

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