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FKK-Nostalgie: Hüllenlos im heißen Sand

Nacktsein ist kein zeitloses Thema. Denn wenige Details wie Brillengestelle und Zeltausrüstung verraten, wann die Fotos des FKK-Urlaubs entstanden sind. Ein Blick zurück in die Geschichte der textilfreien Sommerferien.

Mittagessen in einem Nudistenklub: eine Fotografie aus dem Jahre 1935

Mittagessen in einem Nudistenklub: eine Fotografie aus dem Jahre 1935

Vor 40 Jahren lag das nackte Paradies in . An den Adria-Stränden der sozialistischen Republik war der Urlaub nicht nur besonders preiswert, sondern dort gab es auch viele FKK-Ferienanlagen. Bereits in den 1960er Jahren war der Nacktbadestrand in Kampen auf der Nordseeinsel Sylt (Buhne 16) populär geworden, ebenso an den Mittelmeer- und Atlantikstränden in Frankreich – ganz im Gegensatz zum prüden Spanien, das damals noch von der katholischen Kirche und Diktator Francisco Franco geprägt wurde.

In der Deutschen Demokratischen Republik war das Nacktbaden schon in den 1970er Jahren weit verbreitet, sowohl an Badeseen wie vor allem am Ostseestrand. Institutionen sind das Regenbogen-Camp in den Dünen auf der Halbinsel Darß sowie der textilfreie Badestrand im Osten auf der Insel Usedom an der Grenze zum polnischen Swinemünde.

Meistens markieren ein Schild, wo der Nacktbadestrand beginnt – so wie dieser  Spruch auf einer inzwischen historischen Tafel: "Willst du keine nackten Menschen sehen, solltest du hier nicht weitergehen."

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