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20 Stunden im Wasser: Auf Luftmatratze abgetrieben: Touristin nach Albtraum-Nacht im Mittelmeer gerettet

Urlaubs-Albtraum mit Happy End: Eine russische Touristin auf Kreta ist mit ihrer Luftmatratze ins offene Meer abgetrieben. Am nächsten Morgen fand ein Frontex-Schiff die Frau - verbrannt, unterkühlt, aber am Leben.

Der Moment der Rettung: Ein Schiff der griechischen Küstenwache zieht Olga Kudlow, 20 Stunden nachdem sie mit ihrer Luftmatratze ins Meer gegangen war, aus dem Wasser.

Der Moment der Rettung: Ein Schiff der griechischen Küstenwache zieht Olga Kudlow, 20 Stunden nachdem sie mit ihrer Luftmatratze ins Meer gegangen war, aus dem Wasser.

Was Olga Kudlow im Griechenland-Urlaub erlebt, klingt wie das Szenario eines Sommerkino-Schockers - zum Glück mit Happy End. Die 55-jährige Russin war mit Mann und Tochter zum Badeurlaub auf Kreta in Rethymno an der Nordküste der griechischen Insel. Am Nachmittag ging sie mit ihrer Luftmatratze allein ins Wasser, geriet in eine starke Strömung und wurde ins offene Meer hinausgetragen. Möglicherweise sei die Ärztin aus der Nähe von Moskau auch auf ihrer Luftmatratze eingeschlafen, heißt es in Medienberichten.

Dass die Touristin das unfreiwillige Abenteuer überlebte, grenzt an ein Wunder. Als sie von ihrer Schwimm-Session nicht zurückkehrte, schlugen ihr Mann Oleg und Tochter Yulia Alarm. Doch die umgehend eingeleitete Suche mit Boot und Jet-Ski blieb zum Einbruch der Nacht ergebnislos. 

Rettung nach 20 Stunden

Erst am nächsten Vormittag - ungefähr 20 Stunden nachdem Kudlow ins Wasser gegangen war - entdeckte ein Flugzeug der europäischen Grenzschutzagentur Frontex die im offenen Meer treibende Touristin. Gegenüber der britischen "Sun" erklärte Frontex: "Um 10:40 hat unser Flugzeug die verschwundene Person lokalisiert, auf einer Luftmatratze treibend, neun nautische Meilen von Rethymno entfernt und eine nautische Meile vor der Küste von Lavris". Eine nautische Meile entspricht 1,85 Kilometer, Kudlow hatte mit ihrer Luftmatratze in Form eines Eis am Stiels also mehr als 16 Kilometer zurückgelegt. Ein Schiff der griechischen Küstenwache rettete die Russin schließlich aus ihrer prekären Lage und brachte sie zurück an Land.

Olga Kudlow erlitt starke Unterkühlungen sowie Verbrennungen durch die Sonne und musste mit Herzproblemen ins Krankenhaus eingeliefert werden. Lokale Medien berichteten, Kudlow habe großes Glück gehabt, dass sie den Horrortrip überlebt habe. Die Nacht sei kalt gewesen, der Wind stark, es habe geregnet und sogar ein leichtes Gewitter gegeben. "Wunder geschehen", kommentierte Kudlwows Tochter die Rettung. 

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bak
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