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Karibik-Kreuzfahrt: Mann geht über Bord und treibt fast 24 Stunden im Meer

Das Wunder im Wasser vor Kuba: Eine Person an Bord des Kreuzfahrtschiffes "Norwegian Getaway" fällt ins Wasser und wird nach einer beispiellosen Rettungsaktion im Meer treibend gefunden - lebend.

Das in der Nähe von Kuba über Bord gefallene Crew-Mitglied arbeitete auf der "Norwegian Getaway" der Reederei Norwegian Cruise Line.

Das in der Nähe von Kuba über Bord gefallene Crew-Mitglied arbeitete auf der "Norwegian Getaway" der Reederei Norwegian Cruise Line.

Ein in der Nacht zu Samstag über Bord gefallenes Besatzungsmitglied des Kreuzfahrtschiffes "Norwegian Getaway" der Reederei Norwegian Cruise Line (NLC) konnte 22 Stunden nach dem Vorfall lebend gerettet werden.

Wie es zu dem Unfall gegen 3.20 Uhr am Samstag kam, ist unbekannt. Das 325 Meter lange Schiff, das auf der Meyer Werft in niedersächsischen Papenburg im Jahre 2013 gebaut wurde, befand zu sich 28 Seemeilen nordwestlich von Pinar del Rio im Westen der Insel Kuba, wie die Zeitung "Miami Herald" berichtet.

Zum Glück wurde sein Verschwinden bemerkt und sofort die U.S. Coast Guard über den Zwischenfall informiert. Schon nach zehn Minuten schickte die Küstenwache ein zweimotoriges Flugzeug vom Typ HC-144 A Ocean Centry los, das bei Such- und Rettungseinsätzen und Seepatrouillen eingesetzt wird.

Rettung in der Nacht

Doch gesichtet wurde das 33-jährige Crew-Mitglied nicht aus der Luft, sondern von einem anderen Kreuzfahrtschiff: An Bord der "Carnival Glory", die von Miami nach Cozumel in Mexiko unterwegs war, beteiligten sich zahlreiche Passagiere und Besatzungsmitglieder an der Suche, wie Kapitän Pero Grubješić später sagte. 

Gegen 1 Uhr am Sonntag wurde die vermisste Person im Wasser trotz der Dunkelheit entdeckt. Die "Carnival Glory" reduzierte ihre Geschwindigkeit und drehte. Zunächst wurden der im Wasser treibenden Person Schwimmwesten zugeworfen, ehe ein Rettungsboot zu Wasser gelassen wurde, um ihn aus dem feuchten Nass zu ziehen.

Damit war das Besatzungsmitglied der "Norwegian Getaway" 22 Stunden nach dem Unglück geborgen. Die vermisste Person befand sich zum Zeitpunkt der Rettungsaktion 22 Seemeilen nördlich von Kuba. Zuvor war ein insgesamt 4200 Quadratkilometer Gebiet abgesucht worden. Der Gesundheitszustand des 33-Jährigen sei vom Schiffsarzt als "stabil" eingestuft wurden.

Bald festen Boden unter den Füßen

"Wir sind so glücklich, dass sich die Person in Sicherheit befindet und bald wieder mit Freunden und Familie vereint sein wird. Wir sind auch Carnival Cruise Line und der Crew der 'Carnival Glory' sehr dankbar", sagte ein Sprecher von Norwegian Cruise.

Im Laufe des Montags wird die "Carnival Glory" in Hafen von Cozumel in Mexiko erwartet, wo der Gerettete an Land gehen kann. Für die Passagiere der "Norwegian Getaway" war die achttägige Kreuzfahrt am Sonntag im Hafen von Miami die Reise zu Ende.

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Die Aidaprima fährt in den Hamburger Hafen ein.
tib

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.