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Naturphänomen Einfach magisch! Rosafarbene Grotte in Australien lockt Abenteurer an

Foto-Motiv und Magnet für Abenteurer: die "Cotton Candy Caves" in New South Wales
Foto-Motiv und Magnet für Abenteurer: die "Cotton Candy Caves" in New South Wales
© Screenshot Instagram: kt_odonnell98
Es ist ein schönes Foto-Motiv: Die "Cotton Candy Caves" locken allerhand Australier an die südöstliche Küste, um einen Blick auf das rosane Felsgestein zu erhaschen.

Das Wasser ist türkis, die Sonne scheint. Wellen schlagen gegen die Felsen der Höhle. Der Felsboden ist rutschig. Ein Riss im Boden lässt das Wasser bis ins Innere der Grotte vordringen. Die Kraft der Natur liegt in der Luft und raubt den Atem. Dann gibt die Gischt der Wellen die Sicht auf die unteren Steinschichten frei: Sie sind pink!

Ihren Namen "Cotton Candy Caves" (englisch für "Zuckerwatte-Höhlen") verdanken die Aushöhlungen im Munmorah State Naturschutzgebiet ihrer rosanen Farbe. Nur 130 Kilometer und damit etwa eine zweistündige Autofahrt von Sydney entfernt lockt der Geheimtipp einige Wanderer, Spaziergänger und Touristen an. 

"Cotton Candy Caves" nicht ungefährlich zu erreichen

Die Grotte lässt sich allerdings nicht ohne Hindernisse erreichen. Der sogenannte "Monnee Beach Trail" führt an schönen Stränden und Felsen vorbei und direkt in die "Pink Caves" (englisch für "pinke Höhlen"), wie das Naturphänomen auch genannt wird. Ähnliche Höhlen gibt es auch auf Hawaii, Mallorca und Tasmanien.

Besucher der australischen pinken Grotte sollten jedoch vorsichtig sein: Selbst bei Ebbe ist es gefährlich, zu nah an den Spalt in der Felsplattform heranzutreten. Der Boden ist rutschig und die Wellen schlagen sich auch bei Niedrigwasser ihren Weg bis in die Höhle. 

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Der Ursprung der pinken Farbe

Die Kräfte der Natur sorgten dafür, dass sich die Ozeanhöhle bildete. Sie ließen eine Lücke in der Felsplattform entstehen, durch die die Wellen bis in die Grotte vordringen können. Nur bei niedrigem Wasserstand wird der berühmte leuchtend rosane und violette Farbton der Felsen sichtbar. 

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Woher die Farbgebung kommt, ist unklar. Der rosane Strand auf dem indonesischen Komodo bekommt seine Farbe von mikroskopisch kleinen Organismen, die das rote Pigment der Korallenriffe erzeugen. Treffen die roten Korallenstücke auf weißen Sand, entsteht der sanfte rosane Farbton. Auch in Australien können Mikroorganismen und Korallen für die pinke Farbe der Cotton Candy Caves verantwortlich sein. Gleichzeitig könnte die Farbe im Südosten Australiens auch von Mineralablagerungen stammen. Den einheimischen Touristen scheint die Ursache der Farbgebung nicht wichtig zu sein. Das Phänomen ist auch so atemberaubend genug.

Quelle: "DailyMail"

eli

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