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Gefahr in Urlaubsgebieten Gefährliche Quallen - wo sie schwimmen und wie Sie sie erkennen

Quallen: Einige sind völlig harmlos, andere können für den Menschen gefährlich werden.


Zu uns kommen immer mehr Quallen-Arten, die eigentlich viel weiter südlich beheimatet sind. Das stellte die Weltnaturschutzorganisation IUCN fest. 


Ein möglicher Grund: Die Erderwärmung.


Wir zeigen Ihnen die zwei gefährlichsten Arten – und wie Sie sie erkennen.
 
Gelbe Haarqualle oder „Feuerqualle“ (Cyanea capillata)


Erkennen
Sie ist gelblich bis rotbraun, und hat bis zu einem Meter Durchmesser! Die über hundert Tentakel werden bis zu 30 Meter lang.


Lebensraum
Nordsee, Atlantik, Ärmelkanal. Wird im Spätsommer durch Wind und Strömung in großen Schwärmen in die westliche Ostsee getrieben


Gefahr: Der Kontakt ist schmerzhaft: Es brennt und juckt! Empfindliche Menschen können heftig allergisch reagieren.




Portugiesische Galeere (Physalia physalis)


Erkennen
Sie ist bläulich schimmernd und hat einen Durchmesser von etwa 30 Zentimetern. Ihre Tentakeln sind blau, weiß oder violett und bis zu 50 Meter lang. 


Lebensraum: Im Pazifik, im Atlantik (vor den Kanaren und vor Portugal), in der Karibik und im Mittelmeer.


Gefahr: Wer in Kontakt mit ihren Tentakeln kommt, bekommt rote Striemen und starke Schmerzen. Allergiker können einen Schocl erleiden, der in seltenen Fällen tödlich endet. 


In 2018 hat die Portugiesische Galeere für Strandsperrungen auf der Urlaubsinsel Mallorca gesorgt. Sie gehört zu den gefährlichsten in Europa.

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Einige Quallen sind völlig harmlos, andere können für den Menschen gefährlich werden. Immer mehr Quallenarten, die eigentlich viel weiter südlich beheimatet sind, kommen auch in unsere Gewässer. Wir stellen die zwei gefährlichsten Arten in deutschen Gefilden und in beliebten Urlaubsregionen vor.

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