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Amazon-Test in Seattle: Das ist "Scout", der bald auch an Ihrer Haustür klingeln könnte

Seit fünf Jahren tüftelt Jeff Bezos an einem Drohnen-Lieferdienst, der bisher nicht über die Testphase kommt. Deshalb ging der Amazon-Chef nun einen Schritt zurück und versucht es mit einem Roboter, der an eine Kühltruhe auf Rädern erinnert.

Amazon testet Lieferroboter "Scout"

Klein, kompakt und ziemlich schlau: Der Amazon-Lieferroboter "Scout" soll Hindernissen ausweichen und den Weg zum Kunden selbstständig finden.

Wer in der Nähe von Seattle unterwegs ist, könnte "Scout" schon kennengelernt haben, der noch in menschlicher Begleitung über die Gehwege spaziert. Amazon testet derzeit sechs kleine Lieferroboter, die sich nicht nur den Namen sondern auch das Gebiet in der Nähe der amerikanischen Großstadt teilen. Sie sehen aus wie eine große Kühlbox auf sechs Rädern. Zunächst fahren die "Amazon-Scout"-Roboter in lediglich einem Wohngebiet nur bei Taglicht von Montag bei Freitag. Sie werden anfangs von einem Mitarbeiter begleitet. Grundsätzlich seien sie aber in der Lage, Menschen, Haustieren und anderen Hindernissen auszuweichen.

Hat Amazon die Idee zu "Scout" geklaut?

Die Fahrzeuge erinnern äußerlich sehr stark an die Lieferroboter der Firma Starship Technologies, die schon seit Jahren als Pionier in dem Markt aktiv ist. Amazon betonte aber, die Roboter stammten aus eigener Entwicklung. In dem Geschäft versuchen sich auch andere Anbieter wie Marble und Kiwi zu etablieren. Die Roboter kommen bisher meist im eingeschränkten Rahmen in einzelnen Gegenden sowie auf Firmen- oder Universitätsgeländen zum Einsatz.

Amazon setzt unter anderem in Deutschland verstärkt auf Lieferungen in Eigenregie statt mit Postdiensten. Die Gehweg-Roboter könnten da eine Entlastung bieten. Amazon-Chef Jeff Bezos hatte vor gut fünf Jahren auch schon Pläne für einen Lieferdienst mit autonomen Drohnen vorgestellt, der bisher nicht über die Testphase kam.

Amazon wird ein bisschen zur Bank
sve / DPA
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.