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AKTIENNEWS: BASF ging's schon mal besser

Beim Ludwigshafener Chemiekonzern BASF sind im vergangenen Jahr Umsatz und das Ergebnis der Betriebstätigkeit deutlich zurückgegangen.

Die Erlöse der Gruppe sanken im Jahresvergleich um 9,6 Prozent auf 32,5 Milliarden Euro. Das Ergebnis der Betriebstätigkeit brach im Jahr 2001 um 60,4 Prozent auf 1,2 Milliarden Euro ein. Wegen außerordentlicher Einnahmen von mehr als 6 Milliarden Euro aus dem Verkauf des Pharma-Geschäfts stieg das Ergebnis vor Steuern jedoch um 138 Prozent auf 6,7 Milliarden Euro.

Der Vorstandsvorsitzende Jürgen Strube will natürlich für 2002 das Ergebnis deutlich verbessern. Beim Auftragseingang zum Jahresbeginn sieht Strube noch keinen kräftigen Aufschwung, die Frühindikatoren geben jedoch zunehmend Anlass zu verhaltener Zuversicht. Zum Jahresende waren rund 92.500 Mitarbeiter beschäftigt, 10,4 Prozent weniger als im Jahr davor. Die Dividende soll mit 1,30 Euro je Aktie unverändert bleiben. Im Vorjahr war allerdings noch eine Sonderdividende von 0,70 Euro gezahlt worden.

Das Ergebnis des Jahres 2001 wurde nach BASF-Angaben durch Sondereinflüsse von über einer Milliarde Euro belastet. So kosteten Restrukturierungen sowie Standort- und Anlagenschließungen 747 Millionen Euro. Die eingeleiteten Maßnahmen sollen bis 2003 die Kosten um eine Milliarde Euro senken. Dabei sind schon erste Erfolge sichtbar: 2001 wurden die Kosten um 250 Millionen Euro gesenkt.

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