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Noch Fragen?

Frage Nummer 3000129501 Tom Bombadil

Geht nicht diese Klimadebatte in die völlig falsche Richtung?

ständig wird auf autofahrern und flugreisenden rumgehackt, wenn leute nur noch 5 mal im jahr fliegen dürfen, können sie evt. ihren beruf nicht mehr richtig ausführen. ähnlich mit autofahrern. wenn jemand nicht mehr zur arbeit erscheint, weil er sein kilometerkontingent überschritten hat, bekommt er die kündigung. das kann ja wohl keiner wollen. aber wird jemand von seinem arbeitgeber verpflichtet, fleisch zu essen und kuhmilch zu trinken. das sind höchstens ein paar restauranttester vielleicht.
Antworten (48)
Tom Bombadil
die grünen sind scheinbar mmer für die klimaschutzmassnahmen, die wirtschaftlich am meisten schaden anrichten.
Kakman
Unser täglich Verbot gib uns heute
und vergib den Grünwählern ihre Schuld ...
Matthew
Aus welchen dubiosen Quellen bezieht Ihr denn Eure Propaganda?
Ach ja, es stehen ja Landtagswahlen bevor. Da geht es um faktenfreies Lamento!
Tom Bombadil
https://www.tagesspiegel.de/politik/klimaschutz-nur-noch-dreimal-im-jahr-fliegen/24090010.html

bitte sehr und beim autoverkehr muss auch sowas kommen, wenn verbrennungsmotor und kohlekraft abgeschaltet wird.
Tom Bombadil
matthew, dein motto ist anscheinend: immer volle kanne draufhalten. trink mal ein glas rotwein. dann sieht die welt schon wieder anders aus.
ing793
Werter Tom: es hilft immer ungemein, wenn man kurz ein wenig weiter liest als bis zur Überschrift:

Der Vorschlag beruht auf einem Kontingent von drei Flügen pro Person. Wer mehr will, muss einer anderen Person das Recht dazu abkaufen. Als beruflicher Vielflieger muss ich (bzw. natürlich meine Firma) dann eben einer ganzen Schulklasse ihr Kontingent abkaufen.

Wie schwierig wird das wohl sein?
2018 gab es in D 120 Mio Flugpassagiere. Bei 80 Mio Einwohnern und drei Flügen pro Person stehen 240 Mio Slots zur Verfügung, mit anderen Worten, selbst diese doch so stringent erscheinende Kontigentierung liegt um das Doppelte über dem aktuellen Niveau.
Eigentlich hast Du sogar recht damit, dass es in die falsche Richtung läuft. Drei Flüge pro Person führen zu einer Ausweitung des Flugverkehrs. Es sollten weniger sein!
Cheru
"Konkret regte Janecek an, dass jeder Bürger pro Jahr drei Hin- und Rückflüge in Form von Zertifikaten erhält."

Das wären dann sogar 480 Mio. potentielle Flüge.

"Dieter Janecek (Grüne) spricht sich für Einschränkungen beim Fliegen aus."

Er will uns durch den Widerspruch wahrscheinlich zum Nachdenken anregen. Oder er ist einfach nur doof.
Jo-Schu-1978
Das ist ja genau der Drahtseil Akt den die Politik leisten muss. Das notwendige mit dem zumutbaren zu einem vernünftigen Kompromiss bringen. Bisher ist davon wenig zu sehen.

Entweder es ist wie das Klima-Paket zu vorsichtig um niemanden zu verärgern oder es ging in die Richtung, alles einfach so teuer zu machen, dass sich der größere Teil des Volkes keine Flugreisen mehr leisten kann, während die reicheren einfach weiter machen wie gehabt.

Den Ansatz jedem ein Kontingent zu erlauben finde ich da schon besser. Wer mehr fliegen will\muss, der muss halt auch mehr zahlen. Ich bezweifle, dass dadurch die gesamt Zahl der Flüge steigen würde. Das zusätzliche Flüge mehr kosten sorgt dafür, dass die Alternativen interessanter werden.

Hier ist aber das eigentliche Problem. Dringende Aufgabe der Klimapolitik wäre es Alternativen zu den CO2 intensiven Transportmitteln zu verbessern. Verzicht aufs Auto klingt gut, aber nicht wenn der Bus nur alle zwei Stunden fährt. Bahn statt Flugzeug innerdeutsch ist erstens zu teuer und leider auch zu unzuverlässig. Infrastruktur verbessern und Zukunftstechnologien fördern und erschwinglich für die Masse machen, das wäre notwendig
Musca
Werter Tom, deine Fragestellung ist so konfus, das Thema hingegen so wichtig.Versuche das mal zu koordinieren.
rayer
Jeder Depp muss über die Brückentage nach Malle und zum Kurzurlaub nach Dubai. Wie es am Gardasee oder im Loiretal aussieht wissen die Wenigsten.
Musca
am Gardasee ist es immer voll.
rayer
Dann flieg halt auf Malle.
Tom Bombadil
ing, ich hab ja auch von 5 x geredet, nicht von 3x. also nochwas luft nach oben gelassen. vielen ist möglicherweise die freiheit wichtiger, doch nochmal eine flugreise machen zu können als das geld. mir ging es aber mehr um das prinzip als jetzt um genaue zahlen. es wird immer auf autofahrern und flugreisenden rumgehackt, die häufig auch beruflich drauf angewiesen sind. andere gruppen (vielfleischesser) die werden komplett ignoriert obwohl man wirtschaftliche auswirkungen weniger fürchten müsste, wenn man da reglementiert.
rayer
@Tom
Das siehst nur Du so. Bei 4,5 Millionen Tonnen Fleisch und 1 Million verarbeitetem Fleisch, das jährlich aus der EU exportiert wird, wäre der Schaden schon beträchtlich. Meine persönliche Meinung ist allerdings zu diesem Thema eine andere. Die EU muss nicht Fleischexport Weltmeister sein und wir müssen auch nicht die Unmengen Fleisch konsumieren. Vor allem nicht dieses minderwertige Fleisch aus den Fleischfabriken.
Tom Bombadil
rayer
so kann man das aber nicht ganz zählen. das fleisch wird ja dann substitiert durch andere nahrung. ich sprech ja auch nicht von heut auf morgen alles dicht machen. eher eine schrittweise lösung, erstmal weg von dem superbillig discountersteak..
rayer
Mir wäre schon geholfen, wenn nicht jeder Depp um den halben Erdball zum Vergnügen reisen würde, wenn das SUV Mamataxi stehen bleibt und die Menschen sich wieder auf hochwertige Nahrung konzentrieren. Das gilt übrigens für Grünzeug genauso wie für tierische Produkte.
Wenn der Liter Cola mehr kostet als der Liter Milch, läuft deutlich was aus dem Ruder.
Tom Bombadil
warum nicht z.B. erstmal eine zusatzabgabe auf diese fleischfabriken. die richten ja auch ganz schön umweltschäden an.
rayer
Ein möglicher Ansatz wäre zum Beispiel, dass die Gülle fachgerecht entsorgt werden muss und die Futtermittel aus eigenem Anbau oder zumindest aus der EU stammen müssen. Europa kann seine Bevölkerung ernähren, wir brauchen kein Sojamehl aus Brasilien um den Chinesen billiges Fleisch zu liefern.
ing793
Vorsicht, als die Grünen letztes(?) Jahr einen Veggie-Day angeregt haben, sind sie mit einem Shitstorm überzogen worden, der seinesgleichen sucht.

Ich würde da durchaus auch für ein Verbot von reiner Stallhaltung plädieren und 100% Zoll auf Einfuhren, die nicht nach diesen Standards arbeiten ...

Fleisch können sich dann nur die Reichen leisten?
Ja, dann ist das eben so, auch einen Lamborghini können sich nur Reiche leisten, da beschwert sich niemand drüber.
rayer
Wo ist das Problem? Bis in die 1970er Jahre hat man in der BRD wenig Fleisch konsumiert, bis 1989 ging es auch in der DDR. Ich sage nur Sonntagsbraten oder wie auf der Insel Sunday Roast. Ein höherer Preis würde auch dem Landwirt guttun.
Matthew
Da ist mit ing zuvor gekommen.
Fleisch ist tatsächlich einer der größeren Räder, an denen man drehen kann, dicht gefolgt allerdings von Flug- und Individual-Verkehr. Da ist nicht jeder Vorschlag der zu Verbesserungen gemacht wird unbedingt gleich der große Wurf, und es wird ganz sicher keinen Königsweg geben, der alle Probleme auf einmal löst.

Allerdings ist das kein Grund hysterisch zu werden. Wir werden die Vorschläge diskutieren müssen. Und am Ende der Diskussion müssen dann auch Entscheidungen stehen, die dann auch umgesetzt werden. Und ja, sie werden dem einen oder anderen auch weh tun.

Und nein, der Markt regelt die Dinge eher nicht. Wir kämmen ja auch nicht auf die Idee, Kindesmissbrauch hoch zu besteuern, damit das der Markt schon irgendwie regeln wird. Genauso absurd sind andere markt-radikale Vorschläge.
pale-rider
Leute, Panik macht blöd im Kopf und man vergisst die Fakten und Historie!

Ich war gerade tanken und habe mir mal den Zettel angeschaut.

39 Euro Steuern bei einem Rechnungsbetrag von ca.60 Euro

Wir vergessen manchmal, dass 1999 die großartigen Lenker unserer phantastischen Umweltpolitik, die "Rasen-für-die-Rente-Steuer" eingeführt haben.
Natürlich hat man die Abgabenlast nicht so genannt, sondern den Deckmantel " die Bürger zu mehr Sparsamkeit im Umgang mit vor allem fossiler Energie zu erziehen" benutzt. Hat nicht gewirkt für die Umwelt sondern zieht den Leuten bloß das Geld aus der Tasche.

Zusammensetzung am Beispiel von Benzin:
Produktpreis: 45,49 Cent pro Liter
Deckungsbeitrag: +12,85 Cent pro Liter
Mineralölsteuer: +64,45 Cent pro Liter (* inclusive Ökosteuer)
Mehrwertsteuer: +23,52 Cent pro Liter (das sind Steuern auf Steuern, heiß 19% auf Produktpreis+Deckungsbeitrag+Mehrwert- und Mineralölsteuer)

Endpreis: 147,31 Cent pro Liter davon sind 88,97 Cent Steuern

* Die Mineralölsteuer für Benzin und Dieselkraftstoff wurde zwischen 1999 und 2003 jährlich um 6 Pfennig (bzw. 3,07 Cent) je Liter erhöht

Wer zahlt die bedingungslose Grundrente wenn wir alle nicht mehr fahren und die Wirtschaft auf das ökologisch vernünftige Maß schrumpft, wir also weniger verbrauchen als die Erde produzieren kann?
pale-rider
kleine Korrektur:

(das sind Steuern auf Steuern, heiß 19% auf Produktpreis+Deckungsbeitrag+ Mineralölsteuer)

D.h. die Mineralölsteuer wird nochmal belastet/besteuert mit der MwSt.
Tom Bombadil
Die 1. zwei Ideen, die Politiker beim Kilmaschutz (spziell bei Auto/Flugreisen) haben sind:
-Wo kann ich was verbieten?
-Wie kann ich die Leute zusätzlich abkassieren?

Warum nicht mal darüber nachdenken, wie kann ich die Alternativen attraktiver machen?

Warum nicht wieder die Schlaf- und Liegewagen wieder einführen. Früher bin ich mit dem Liegewagen nach Hamburg gefahren, jetzt muss ich den Flieger nehmen, da zu weit sonst.
ing793
@Tom: da siehst Du ein wenig die Krux der Marktwirtschaft.
Die Liegewagen wurden abgeschafft, weil sie sich nicht rentierten. D.h. es waren zu wenig Leute bereit, den Preis für den Liegewagen zu bezahlen.
Stattdessen sind sie am nächsten morgen gleich geflogen.

Wie bringt man die jetzt in den Liegewagen (mal angenommen, es gäbe einen)?
- den Flug verbieten wäre ein "Verbot"
- den Flug teurer machen wäre "abkassieren"
- bliebe als einziges, den Liegewagen zu subventionieren

Subventionen aber arten schnell aus, sind problematisch in Bezug auf EU-Recht.
Im Übrigen würde ich selber meinen Finanzminister verprügeln, wenn der mein Geld ausgibt, damit andere billiger fahren können. Der soll gefälligst die Kohle von denen nehmen, die CO2 verbrauchen und damit das unterstützen, was Otto Normalverbraucher selber nicht beinflussen kann.
Deho
@ Tom Bombadil
"Warum nicht wieder die Schlaf- und Liegewagen wieder einführen. "

Gibt es schon, ätsch! Gib mal "Liegewagen Hamburg" in eine Suchmaschine Deiner Wahl ein und ergötze Dich an der Vielzahl der Angebote.
Tom Bombadil
ah danke. Ich dachte, die gibt es nur noch auf den Strecken zwischen Deutschland und österreich. Das ist wohl allerdings ein Irrtum.
Tom Bombadil
ok, wenn ich den Wikipedia-Artikel richtig interpretiere (https://de.wikipedia.org/wiki/City_Night_Line) gibt es aber schon ein geringeres Angebot als früher, wo die Deutsche Bahn die Züge selber betrieben hat.
Tom Bombadil
Deho, danke aber für den Hinweis. Für meine nächste Hamburg-Reise werde ich gleich wieder einen buchen.
Gelöschter User
ing793,
[Zitat] »… am nächsten morgen …«. Man schreibt den Morgen mit einem Großbuchstaben am Anfang.

[Zitat] »… als einziges …«. Das Einzige schreibt man mit einem Großbuchstaben am Anfang.

Und weil es in dieser Wissenscommunity ja so viele gibt, die mit der Großschreibung der Substantivierung (D72) Probleme haben, hier die richtige Schreibweise:

[Duden]
»der, die, das Einzige
sie als Einzige
ein Einziger; kein Einziger
Peter ist unser Einziger«.

Zu alt zum Lernen? Hättest du (und rayer) das nicht schon mit »dem Trocknen« geschnallt haben können?
Kakman
Zebresel ist ein dummes Schwein // ich möchte nicht Zebresel sein ...
Cheru
Die DB soll wegen des Erfolgs der ÖBB wohl einen Wiedereinstieg in den Markt prüfen.
Musca
Ich gehe jetzt mal auf Ing´Anwort ein : Wie bringt man die jetzt in den Liegewagen (mal angenommen, es gäbe einen)?
- den Flug verbieten wäre ein "Verbot"
- den Flug teurer machen wäre "abkassieren"
- bliebe als einziges, den Liegewagen zu subventionieren.
Zitat Ende
Ich glaube , unsere Gesellschaft ist mittlerweile bereit, für unpopuläre , aber wirksame Maßnahmen. Das wären drastische Preiserhöhungen bei Kreuzfahrten, Flugreisen, geschützte Areale , z.B Fjorde in Norwegen oder gesamt Skandinavien.
Zur Zeit wäre alles machbar, bis auf das Damoklesschwert, die Überbevölkerung.
Tom Bombadil
eine andere möglichkeit wäre sowas wie der transrapid. evtl. muss man einmal in den sauren apfel beissen und viel geld ausgeben, damit man anschliessend eine umweltfreundliche alternative hat.
Musca
Es wird nie eine einzige Möglichkeit geben, wir brauchen eine Vielzahl von Alternativen.Nur so hat die Natur bisher überlebt.
pale-rider
Wenn Deutschland für 2 % des globalen CO2 Ausstoß verantwortlich ist dann bin ich für 0,000000025%
verantwortlich.
Wenn ich nun 2 mal die Woche kein Fleisch esse, wieviel CO2 wird von meinem prozentualen Anteil eingespart?
bh_hubsi
Produzieren Haustiere (Vögel, Hunde Katzen) auch CO2?
Sollte man hier nicht sofort mit drastischen Steuern anfangen?
Martina
Würde ein Mensch ein Mal auf einen Hamburger mit 100-Gramm-Fleischbulette verzichten und stattdessen veganes Tofu Pad einlegen sparen wir wahrscheinlich gar nix.
Der Anbau von Soja, etwa von Soja in Südamerika, benötigt viel Fläche für die zum Teil wertvoller Regenwald abgeholzt wird. Die Regenwälder der Erde stabilisieren als gigantische CO2-Speicher unser Klima.
Wenn wir nun alle (7,6 Milliarden ) auf Soja umsteigen und keine Rinder mehr essen, dann ...
Tom Bombadil
co2 verbrauch von 1 kg tofu: 3,8 kg
co2 verbrauch von 1kg rindfleisch: 335 kg

bis auf eine leichte und unbedeutende verschiebung des kommas um zwei stellen nach rechts quasi dasselbe.

quelle: https://cardamonchai.com/2014/07/soja-klimaschutz-oekologischer-fussabdruck/
Tom Bombadil
nur gut dass für futtermittel kein regenwald abgeholzt wird ;)
Tom Bombadil
martina, ich vermute mal, klimaforscherin bist du eher nicht oder?
Martina
tombombadil,
siehe link unten
aus den Spiegel-->
Betrachtet man die Klimabilanz, schneidet Fleisch nicht gut ab. 13311 Gramm CO2-Äquivalente verursacht zum Beispiel ein Kilogramm Rindfleisch nach Angaben des Freiburger Öko-Instituts. Soja schneidet da deutlich besser ab. Das Sustainable Europe Research Institute (SERI) hat in einer von Greenpeace und dem deutschen Vegetarierbund finanzierten Studie errechnet, dass für ein Kilogramm verzehrfertiges Sojagranulat 790 Gramm CO2-Äquivalente anfallen.

Auch hierzulande wird kein Soja angebaut, wegen der langen Transportwege ist ihre CO2-Bilanz entsprechend schlecht. 1800 Gramm CO2 hat das SERI für ein Kilogramm verzehrfertiges Sojagranulat mit Soja aus Brasilien berechnet.

Tom, deine Zahlen:
co2 verbrauch von 1 kg tofu: 3,8 kg
co2 verbrauch von 1kg rindfleisch: 335 kg

https://www.spiegel.de/wirtschaft/service/sind-vegetarische-lebensmittel-gesuender-und-umweltfreundlicher-a-1065271.html
Martina
aus dem Spiegel natürlich
Hefe
Saudi-Arabien hat dieses Jahr zugegeben, dass eine wichtige Ölquelle nicht so ergiebig war, wie jahrelang behauptet. Und die USA können nicht ewig fracken. Auch die Erzeugung von Strom für Autos ist nicht endlich. Also: Wie verteilt man Benzin- und Dieselgutscheine, damit beide zur Arbeit fahren können.? Urlaubsfahrten nicht eingeschlossen.
dschinn
Stell dir vor es ist Montag und keiner geht arbeiten.
Hefe
Dschinn:Lach
Tiny
Eines der schwierigsten Themen, mit vielen Punkten, wo man eingreifen könnte und noch viel mehr Ausreden, warum es nicht geht.
Meine Theory:
Eigentlich müsste man fast gar nichts an Produkten oder Dienstleistungen verbieten, sondern wirklich nur die International agierenden Konzerne zerschlagen, bis die als solches maximal in ihrem eigenen Land funktionieren können. Wer mehr will, muss in einem weiteren Land ein total eigenständiges Unternehmen gründen - ähnlich einem Franchise. Lieferketten, e.t.c müssen neu/eigenständig und lokal aufgebaut werden, Einweg Plastik - sehr hoch versteuern und Gelder in den Umweltschutz. Autos siehe Internationale Unternehmen. Tierhaltung und Lebensmittel: Maximal Groessen/Einheiten definieren (e.g. 50 Kühe oder 10000kg Fleisch), keine Internationale Unternehmen bei Lebensmitteln zulassen. Keine Börsenspekulation für Lebensmittel, persönliche Eigentümer Verantwortung/Haftung (der panschende Baecker haftet auch mit seinem Privateigentum, nicht nur mit seinen Aktien).
Media Unternehmen zerschlagen und diese nach Datenfluss (Werbung) besteuern (Google, Facebook ...). Fliegen nach km besteuern, auf den Ticketpreis.
Damit kann jedes Land nach Bedarf besteuern, Tierschutz verbessern, Artenvielfalt gewähren, Mono-Kulturen vorbeugen, Warenverkehr verringern.
Wenn das in der Richtung laufen würde, dann kann man nach einiger Zeit wider nachlegen. Wenn alles mal wieder so wird, wie vor der Zeit der Billionaire (50er-60er). Weniger Gier schützt viele Ressourcen. Weniger Geld wird akkumuliert und damit weniger Lobbyismus betrieben. Weniger spekuliert, weniger Lebensmittel vernichtet. Besser verteilte Produktions-und Arbeitsplätze.
Wer halt dann noch in Deutschland sein Chinesisch/amerikanisches iPhone braucht, zahlt dann eben mehrfach seine Steuern.
Und das würde sicher noch viele lokale Arbeitsplätze schaffen
Musca
das wäre gut.