AKTIENNEWS Musik-Konzern EMI in den roten Zahlen


Ein Einbruch im CD-Geschäft hat den britischen Musikkonzern EMI in die roten Zahlen abrutschen lassen.

Das Unternehmen, das die Rechte an den Beatles-Titeln besitzt und unter anderem Robbie Williams unter Vertrag hat, verzeichnete im ersten Halbjahr 2001/2002 (31. März) einen Vorsteuerverlust von zwei Millionen Pfund (3,2 Mio Euro) gegenüber einem Gewinn von 59,1 Millionen Pfund (94,56 Mio Euro) im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Der Umsatz verringerte sich von 1,14 auf jetzt 1,07 Milliarden Pfund. Der EMI-Vorstandsvorsitzende Eric Nicoli sagte, dass das Ergebnis des Gesamtjahres nun von der weiteren Entwicklung des Marktes abhängt. Der September war durch die Terroranschläge »absolut schrecklich«, der Oktober immer noch schlecht, aber besser als der September. Im November sind die Zeichen bisher ermutigend. Für das Weihnachtsgeschäft hofft EMI, dass Robbie Williams und Mick Jagger mit ihren neuen Alben das Geschäft ankurbeln werden. Seit September hat EMI weltweit 500 von insgesamt 10.000 Stellen gestrichen.

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