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Bahnpreisreform: "test": Alte Bahncard lohnt sich nicht immer

Die bald wiederkehrende Bahncard für Fahrten zum halben Preis lohnt sich nach einer Untersuchung der Stiftung Warentest nicht unbedingt. Durch geschicktes Kombinieren seien noch höhere Rabatte möglich.

Die bald wiederkehrende Bahncard für Fahrten zum halben Preis lohnt sich nach einer Untersuchung der Stiftung Warentest nicht unbedingt. Bei der nochmaligen Preisreform der Deutschen Bahn, die am 1. August in Kraft tritt, seien noch höhere Rabatte möglich, heißt es in der neuen Ausgabe der Zeitschrift "test". Mit der Bahncard 25 (für 25 Prozent Ermäßigung) sowie den Plan&Spar-Tarifen sind demnach Einsparungen bis zu 62,5 Prozent zu bekommen. Die teurere Bahncard 50 ist dagegen nicht kombinierbar.

Optimale Beratung ist das Wichtigste

Insgesamt kam die Stiftung Warentest zu dem Urteil, dass die erneute Reform des Tarifsystems für viele Fahrgäste "erfreuliche Verbesserungen" bringt, vor allem für Stammkunden. Wichtiger denn je sei aber eine optimale Beratung. Zudem müssten sich die Kunden noch genau überlegen, ob sie sich auf bestimmte Züge festlegen können und wann sich welche Bahncard für sie lohnt. Die Bahncard 50 kostet in der zweiten Klasse 200 Euro, die Bahncard 25 nur 50 Euro.

DPA