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CHEMIE: Chemiekonzern Bayer macht im Gewinn

Der Chemie- und Pharmakonzern Bayer verbuchte im dritten Quartal vor allem wegen des Verkaufs des Duftstoffherstellers Haarmann & Reimer einen Gewinn von 656 Millionen Euro.

Im Vorjahresquartal hatte der zweitgrößte deutsche Chemiekonzern noch einen Verlust von 183 Millionen Euro hinnehmen müssen. Der Umsatz stieg im dritten Quartal vor allem durch den Kauf des Pflanzenschutzgeschäfts von Aventis um 7,6 Prozent auf 7,46 Milliarden Euro, wie die Bayer AG am Dienstag in Leverkusen mitteilte.

Für das Gesamtjahr werde ein gegenüber dem Vorjahr höherer Konzerngewinn erwartet. 2001 hatte der Konzern einen Reingewinn von 965 Millionen Euro erzielt. In den ersten neun Monaten 2002 verzeichnete der Konzern einen Umsatzrückgang von 3,1 Prozent auf 22,2 Milliarden Euro. Der Konzerngewinn stieg um 78,9 Prozent auf 1,47 Milliarden Euro.

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