HOME

Bezahlen mit Paymojis: Diese App will das Whatsapp für Geldüberweisungen werden

Mit der Smartphone-App Cookies soll Geld überweisen so cool werden wie Whatsappen und Snapchatten. Aber reichen ein paar coole "Paymojis", um die Deutschen für mobile Überweisungen an Freunde zu begeistern?

Cookies

Die Überweisungs-App Cookies will mit Chatmodus und Paymojis junge Nutzer begeistern

Ein typischer Samstagabend in einer Cocktailbar. Jeder aus der Runde hat zwei Drinks gehabt, jetzt steht der Kellner am Tisch und fragt "Zusammen oder getrennt?". Das bedeutet in der Regel: Entweder jeder schmeißt ein paar Euro auf einen unansehnlichen Bargeldhaufen in der Mitte des Tisches oder die Bedienung arbeitet sich mühsam Kunde für Kunde voran und hakt jeden Posten auf der Rechnung einzeln ab. Und einer aus der Runde hat wahrscheinlich auch noch kein Bargeld dabei und muss sich Geld vorstrecken lassen.

Für solche und ähnliche Situationen will Cookies eine coole Alternative sein. In der Cookies-Welt zahlt einer die Rechnung und die anderen überweisen ihren Anteil innerhalb weniger Sekunden mit dem Smartphone. Die kostenlose Cookies-App, die in dieser Woche für iOS und Android startet, ermöglicht das gebührenfreie Überweisen kleiner Geldbeträge mit wenigen Klicks und ohne Eingabe von IBAN- BIC- oder Tan-Nummern. Schon nach wenigen Minuten soll das Geld beim Empfänger auf dem Konto landen - egal ob man eine Cocktailrechnung begleichen, eine Taxifahrt teilen oder Geld für ein Gemeinschaftsgeschenk beisteuern will.

Paymojis statt Verwendungszweck

Voraussetzung ist, dass beide Seiten die App installiert haben und sich einmalig mit ihrem normalen Online-Banking-Account registriert haben. Hat man diese Hürde genommen, bewegt man sich in der Überweisungs-App ähnlich intuitiv wie in Whatsapp. Man kann Freunde hinzufügen, chatten und Beträge bis 100 Euro überweisen. Auch der eigene Kontostand lässt sich abrufen.

Statt einen nüchternen Verwendungszweck anzugeben, nutzt man für Überweisungen die sogenannten "Paymojis", das sind Smileys, Herzen und andere Symbole, die man von Whatsapp kennt. "Wir wollen Geldüberweisungen zu einem emotionalen Thema machen", erläutert Cookies-Gründer Lamine Cheloufi die Idee dahinter. "Die App ist sicher, einfach - und sie macht Spaß."

Banking-Apps haben es in Deutschland schwer

Das Berliner Start-up will das mobile Bezahlen in Deutschland revolutionieren. Die Frage ist, ob das gelingen kann. Denn bisher zeigen die Deutschen wenig Begeisterung für mobiles Banking. Die Smartphonebank N26 (früher Number26), von der auch die beiden Gründer von Cookies kommen, hat zwar jüngst Achtungserfolge gefeiert.

Aber mobile Überweisungs-Apps wie Cringle und Lendstar, die im Prinzip das Gleiche tun wie Cookies, sind beim breiten Publikum bisher noch nicht angekommen. Dabei durfte sich Lendstar sogar schon in der Vox-Sendung "Die Höhle der Löwen" im Fernsehen präsentieren. "Die Deutschen sind sehr vorsichtig in Finanzdingen", weiß auch Cookies-Macher Cheloufi. Aber: "Wir glauben, dass wir mehr Nutzer erreichen können als ähnliche bestehende Dienste."

US-Dienst Venmo ist die Benchmark

In den USA ist Mobile Payment bereits etabliert: Hier erfreut sich die Bezahl-App Venmo unter jungen Nutzern großer Beliebtheit. Der Dienst, den PayPal 2013 für beeindruckende 800 Millionen US-Dollar schluckte, hat mehrere Millionen aktive Nutzer und wickelte im zweiten Quartal Zahlungen im Wert von rund vier Milliarden Dollar ab.

Davon kann Cookies nur träumen. Das Unternehmen, das wie Cringle mit der DKB kooperiert, verspricht zwar, das Thema Sicherheit ganz hoch zu hängen. Die Daten werden verschlüsselt auf dem Smartphone gespeichert und keinerlei Daten werden irgendwo im Ausland gespeichert.

Aber braucht man wirklich eine eigene App, um Freunden Geld überweisen zu können? Wie oft kommt das vor? Und ist das wirklich praktischer, als schnell zum Geldautomaten zu laufen oder später von zu Hause aus zu überweisen? Wer den Dienst ausprobieren will, muss in der Startphase noch über die Homepage www.cookies-app.com gehen und sich einen Invite-Code geben lassen. Später wird die App dann ohne einen Extra-Code funktionieren.

Man merkt, Cookies ist noch Work in Progress. Auch im Cocktailbar-Beispiel hätte eine Blitzüberweisung so schnell gar nicht funktioniert. Denn Überweisungen werden nur während der Bank-Arbeitszeiten ausgeführt - werktags zwischen 8 und 16 Uhr. 

Themen in diesem Artikel
Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.
Füllhorn Rente 63 ?
Wer 2018 NEU in den Ruhestand ging a) und die „abschlagsfreie Rente 63“ mit mindestens 45 Versicherungsjahren kassierte, erhielt im Schnitt 1265 Euro monatlich, 1429 Euro (als Mann) bzw. 1096 Euro (als Frau) RENTE. b) und wer die „normale“ Altersrente kassierte, erhielt monatlich im Schnitt 950 Euro, 1080 € (als Mann) bzw. 742 Euro (als Frau) RENTE. Nach Adam Riese bedeutet das, das erst Zeiten ab dem 18. LJ für die Rentenversicherung gewertet werden, dass männliche Nicht-Akademiker über 45 Arbeitsjahre hinweg mehr als 25 Euro monatlich pro Stunde verdient haben müssten. sprich: ab 1973 ! (zu DM-Zeiten 50 DM Stundenverdienst ! ... als Nicht-Akademiker ??) Meine Erfahrung ist, dass man mit 18 zur Armee musste und das anschließende Studium frühestens im 25 LJ beenden konnte -- also in 1981 ! (25 + 45 = 70. LJ mit Altersrente ohne Abzüge). Ergebnis: erst in 2026 könnten vergleichbare Akamdemiker (nach 45 Vers.Jahren) in VOLLE Rente gehen. PS: Nach Rechnung der „Die Linke“ bräuchte man über 37 Jahre hinweg einen Stundenverdienst von mind. 14,50 Euro (29 DM), um NICHT auf die „Grundsicherung für Altersrentner“ angewiesen zu sein; also den statistischen Wert von 800 Euro mtl. Rentenbezug zu überschreiten. Wer erkennt den Zaubertrick der „abschlagsfreien Rente 63“ ? Wer kennt den Zaubertrick, in weniger Zeit, mit weniger Ausbildung, maximale Top-Renten-Ergebnisse zu erzielen ? (welches nicht einmal die gierigsten Börsenbanker und Versicherungsmakler in einer Demokratie für realisierbar hielten) ?