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HANDHELD: Palm weitet Quartalsverlust aus

Der weltgrößte Taschencomputer-Hersteller Palm weitete angesichts der anhaltenden Nachfrageschwäche im ersten Geschäftsquartal seinen Verlust aus, will jedoch bis zum Jahresende mit neuen Produkten den Absatz wieder steigern.

In den drei Monaten zum 30. August betrug der Netto-Verlust 258,7 Millionen Dollar oder 45 Cent je Aktie (Vorjahr: Fehlbetrag von 32,4 Millionen Dollar), teilte das im kalifornischen Santa Clara ansässige Unternehmen mit. Ohne Berücksichtigung von Kosten aus Lagerhaltung und Umstrukturierung hätte der Verlust 36,4 Millionen Dollar oder sechs Cent je Aktie betragen.

Den Quartalsumsatz bezifferte Palm mit 172,3 (Vorjahr 214,3) Millionen Dollar. Das Unternehmen hatte Erlöse von 175 bis 185 Millionen Dollar vorausgesagt. Palm dominiert gegenwärtig aber mit einem Anteil von 59 Prozent weiter den Markt für Taschencomputer. Außerdem tritt der Markt für Taschencomputer anscheinend in eine etwas günstigere Phase ein - der US-Konzern rechnet 2003 mit einem zweistelligen Wachstum.

Nach Angaben von Finanzchefin Judy Bruner erwartet die Firma auch für das zweite Quartalsjahr einen Rückgang des Umsatzes. Es wird mit einem Umsatz von zehn bis 15 Prozent unter dem des Vorjahreszeitraum gerechnet. Bruner sagte auf einer Pressekonferenz, dass Palm für das zweite Geschäftsquartal einen Umsatz zwischen 245 Millionen Dollar und 265 Millionen Dollar (Vorjahr 290) erwartet.

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