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Medienbericht Vergewaltigungsvorwurf: Ronaldo soll Schweigegeld gezahlt haben

Cristiano Ronaldo
Hat Cristiano Ronaldo ein dunkles Geheimnis?
© Gonzalo Arroyo Moreno/Getty Images
Laut einem Bericht des "Spiegel" soll Cristiano Ronaldo einer Amerikanerin 375.000 Dollar zugesagt haben, um sie zum Schweigen zu bringen. Die Frau soll dem Fußballer Vergewaltigung vorgeworfen haben.

Es soll in der Nacht vom 12. auf den 13. Juni im Jahr 2009 geschehen sein. Der Ort des Geschehens: Der Hotel- und Kasinokomplex Palms Place in Las Vegas, eine der angesagtesten Adressen der Stadt. Dort verbrachte Cristiano Ronaldo in jenem Sommer ein paar Tage, in dem er von Manchester United zu Real Madrid wechselte. Und dort, so berichtet der "Spiegel", hat sich damals möglicherweise etwas abgespielt, was Karriere und Ruf des Fußballers hätte zerstören können.

Dem Magazin zufolge hatte der Spieler an besagtem Abend eine junge Amerikanerin getroffen und sie später auf sein Zimmer eingeladen. Offenbar warf die Frau ihm danach vor, sie dort vergewaltigt zu haben. In einem Brief, den sie dem Portugiesen ein Jahr nach der Nacht geschrieben haben soll, heißt es, der Fußballer habe sie nach einem Kuss gepackt und aufs Bett gelegt. "Ich habe immer wieder Nein, Nein, Nein, Nein geschrien und Dich angefleht, aufzuhören. Ich hatte noch nie so eine Angst in meinem Leben", zitiert der "Spiegel" aus dem Schreiben. Der Brief soll Teil einer Dokumentensammlung sein, die das Enthüllungsportal Football Leaks dem Magazin überlassen hat.

Außergerichtliche Einigung

Wie es in dem Bericht weiter heißt, soll es Monate nach der Nacht zu einer außergerichtlichen Einigung gekommen sein. Mindestens neun Anwälte seien daran beteiligt gewesen. Der Frau wurden demnach 375.000 Dollar zugesprochen. Laut der Vereinbarung verpflichte sie sich dafür, über die Nacht mit dem Fußballer zu schweigen und alle Vorwürfe fallenzulassen. Ihre Bedingung: Dem Spieler in einem Brief schildern zu können, wie es ihr gehe und welche Verletzungen er ihr zugefügt habe. Dass der Anwalt Ronaldo das Schreiben vorlesen müsse, war Bestandteil der Vereinbarung.

Was in jener Nacht tatsächlich geschah, wurde nie aufgeklärt. Ronaldos deutscher Anwalt weist den Vorwurf einer Vergewaltigung dem "Spiegel" zufolge aufs Schärfste zurück. Sein Mandant werde gegen jede unwahre Behauptung vorgehen. Die Frau meldete sich dem Bericht zufolge am Tag nach der angeblichen Tat aufgelöst und weinend bei der Polizei, wollte erst keinen Namen nennen und unterzog sich einer medizinischen Behandlung. Heute schweigt sie - so wie abgemacht. In dem Brief an den Fußballer heißt es, sie bereue die Vereinbarung.

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