Rettungsschirm in der Krise Notenbanken der Euro-Zone kaufen Staatsanleihen


Im Kampf gegen die Schuldenkrise haben die Notenbanken der Euro-Zone nach Informationen aus geldpolitischen Kreisen mit dem Kauf von Staatsanleihen begonnen. Bei den Käufen konzentriere man sich auf die Länder mit den größten Schwierigkeiten, verlautete am Montag aus den Kreisen in Italien weiter.

Im Kampf gegen die Schuldenkrise haben die Notenbanken der Euro-Zone nach Informationen aus geldpolitischen Kreisen mit dem Kauf von Staatsanleihen begonnen. Bei den Käufen konzentriere man sich auf die Länder mit den größten Schwierigkeiten, verlautete am Montag aus den Kreisen in Italien weiter. Die Bundesbank wollte diese Meldung nicht kommentieren. Zugleich hieß es in Bankenkreisen, die Europäische Zentralbank (EZB) habe noch nicht damit begonnen, griechische Staatsanleihen aufzukaufen.

Die EZB hatte in der Nacht nach Verabschiedung eines Rettungsschirms der Euro-Länder für in Bedrängnis geratene Mitgliedsstaaten mitgeteilt, dass sie am öffentlichen und privaten Anleihemarkt in großem Stil aktiv werde. Über den Umfang der Interventionen, zu denen noch umfangreiche Stützungsmaßnahmen für den Geldmarkt und das Bankensystem kommen, werde der EZB-Rat noch entscheiden, hieß es weiter. Zuletzt waren auch Portugal und Spanien im Sog der Schuldenkrise Griechenlands an den Märkten verstärkt unter Druck geraten.

Reuters Reuters

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