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Steuereinnahmen: Sprunghafte Steigerung um 16,5 Prozent

Die Steuereinnahmen sind einem Zeitungsbericht zufolge im März um 16,5 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat gestiegen. Dies schreibt das "Handelsblatt" (Montagsausgabe) unter Berufung auf Regierungskreise. Ähnliche Zuwachsraten gab es zuletzt 2007, als die Umsatzsteuer um drei Punkte erhöht worden war.

Im März seien 16,5 Prozent mehr Steuereinnahmen erzielt worden als im Vorjahresmonat, berichtet die Zeitung unter Berufung auf Regierungskreise. Ähnliche Zuwachsraten habe es zuletzt 2007 gegeben, als die Umsatzsteuer um drei Punkte erhöht wurde. Im ersten Quartal 2011 habe der Fiskus damit ohne die gesondert erfassten Gemeindesteuern bereits zwölf Milliarden Euro mehr eingenommen als in den ersten drei Monaten 2010. Das entspreche dem Zuwachs, den die Steuerschätzung im November für das Gesamtjahr 2011 vorhergesagt hatte.

Fast alle relevanten Steuern boomten im März, berichtet die Zeitung weiter. Das Körperschaftsteueraufkommen sei angesichts der hohen Gewinne der Wirtschaft um knapp 50 Prozent angestiegen. Auch das Lohn- und Umsatzsteueraufkommen legten kräftig zu.

Bund und Länder hatte bereits im Februar im Vergleich zum Vorjahresmonat 9,7 Prozent mehr Steuern eingenommen. Das Finanzministerium begründete dies damit, dass das Steueraufkommen bedingt durch die Finanzkrise vor einem Jahr noch schwach war.

AFP/DPA/Reuters / DPA / Reuters
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