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Übernahme: Eon legt für Endesa einen drauf

Der Übernahmekampf um den spanischen Stromversorger Endesa geht in die nächste Runde: Der Energiekonzern Eon hat mit einem Angebot von 37 Milliarden Euro auf den Einstieg des neuen Rivalen Acciona reagiert.

Eon erhöhte sein Angebot für Endesa um 40 Prozent auf rund 37 Milliarden Euro. Der Konzern bietet nun je Endesa-Aktie 35 Euro in bar. Damit lag die Offerte auch über dem Schlusskurs von Endesa am Dienstag mit 32,50 Euro. Die Aktie des spanischen Versorgers war nach dem Einstieg von Acciona stark gestiegen, was am Markt umgehend die Rufe nach einer höheren Eon-Offerte verstärkt hatte. Eon war vor einem halben Jahr in das Rennen um Endesa eingestiegen und will mit dem Unternehmen zu einem der größten Energiekonzerne der Welt aufsteigen.

Das verbesserte Angebot unterstreiche das langfristige Vertrauen in das Geschäftsmodell und die Wachstumsperspektiven von Endesa, sagte Eon-Chef Wulf Bernotat. Bernotat hatte vor einigen Wochen ein höheres Angebot nicht ausgeschlossen, wähnte sich jedoch nach eigenen Angaben von der Frage zeitlich noch weit entfernt.

Eon trifft auf zähen Widerstand

Dies änderte sich offenbar durch den Einstieg von Acciona bei Endesa. Acciona kaufte nach eigenen Angaben zehn Prozent der Endesa-Aktien für 32 Euro je Aktie. Der Mischkonzern hat sich nach eigenen Angaben bereits weitere 3,6 Prozent der Endesa-Anteile gesichert und schloss weitere Zukäufe nicht aus. Eine Übernahme sei aber nicht geplant, hieß es. In Marktkreisen verlautete, Acciona könne seinen Anteil auf 20 Prozent erhöhen. Nach spanischem Recht müsste das Unternehmen den Endesa-Aktionären ein Übernahmeangebot unterbreiten, wenn der Anteil die Marke von 25 Prozent überschreiten würde.

Eon trifft seit seiner ersten Offerte für Endesa im Februar auf zähen Widerstand in Spanien. So hatte sich die Regierung in Madrid lange Zeit dafür ausgesprochen, einen heimischen Energieriesen zu schmieden und daher eine Offerte des Versorgers Gas Natural für Endesa unterstützt. Dessen Angebot liegt bei rund 20 Milliarden Euro.

Endesa-Aktie reagierte mit Kurssprung

Am Dienstag hatte die EU-Kommission jedoch Eon den Rücken gestärkt. Sie kippte die Auflagen, die die spanischen Behörden im Sommer Eon für eine Übernahme von Endesa gestellt hatten. Der spanische Industrieminister Joan Clos hatte angekündigt, die EU-Entscheidung zu akzeptieren. Die EU-Kommission hatte die Übernahmepläne von Eon im April ohne Auflagen genehmigt.

Die Eon-Aktie war am Dienstag durch das Vorpreschen von Acciona erheblich unter Druck geraten und hatte den Handel knapp zwei Prozent im Minus bei 94,09 Euro beendet. Die Aktie von Endesa hat am Mittwoch wie erwartet mit einem weiteren Kurssprung auf die Erhöhung des Eon Angebots reagiert. Die Papiere stiegen im frühen Handel um mehr als sieben Prozent auf 34,90 Euro.

Reuters / Reuters
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Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.