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Immobilien: Dieses Traumhaus gibt es für 100.000 Euro unter Marktwert - wegen der Leichen im Vorgarten

Bei Häusern ein Schnäppchen zu machen, ist gar nicht so einfach. In England wird gerade ein Haus angeboten, das eigentlich mehr als 100.000 Euro mehr kosten müsste. Wenn da nicht dieses kleine Detail wäre.

Das Haus in Norfolk hat einen etwas ungewöhnlichen Garten

Das Haus in Norfolk hat einen etwas ungewöhnlichen Garten

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Das passende Heim zu finden, ist gar nicht so einfach. Vor allem, wenn man sich nicht dumm und dämlich bezahlen will. Wer ein Haus kaufen möchte, der muss also Kompromisse machen. Ist man besonders flexibel, kann man in England gerade ein Zuhause für gut 100.000 Euro unter Marktwert erstehen. Man muss nur mit einem Friedhof im Garten leben.

Das ungewöhnliche Detail verdankt das Haus in Norfolk der Tatsache, dass es bis vor wenigen Jahren noch als Kapelle diente. Deshalb hat es auch - anders als fast alle Häuser - gleich zwei Eingangstüren an der Front. Für die neuen Bewohner viel ungewohnter dürften allerdings die über 20 Grabsteine im Vorgarten sein. Die dürfen auch nicht entfernt werden: Laut dem Immobilienbüro gehört der Vorgarten noch die nächsten 999 Jahre dem Staat.

Modernes Haus, alte Nachbarn

Trotzdem ist das Haus kein Schnäppchen. 450.000 Pfund verlangen die Makler, das sind etwa 515.000 Euro. Drinnen ist das Domizil nämlich tatsächlich sehr üppig. Alleine die Wohnküche in der alten Kapelle hat riesige 70 Quadratmeter Wohnfläche, bei doppelter Deckenhöhe. Oben säumt sie dann noch eine Galerie rund um den Raum.

Im hinteren Teil des Hause gibt es drei weitere Zimmer, zwischen 10 und 17 Quadratmetern. Hinzu kommen zwei Badezimmer sowie eine Abstellkammer, alles im modernsten Zustand. Das ganze Haus hat eine Fußbodenheizung. Der hintere Garten - ganz ohne Gräber - öffnet sich zu einem Feld hin. 

Gräber müssen bleiben

Der Makler würde entsprechend eigentlich gerne mehr verlangen - wenn da nicht diese besonders leisen Nachbarn wären. "Es scheint, dass viele Käufer sich davon abschrecken lassen. Das ist wirklich schade, die Umwandlung des Gebäudes hat deutlich mehr gekostet, als man nun dafür bekommt", sagte er der "Daily Mail". Und gab sich sicher: "Irgendjemand wird hier ein echtes Schnäppchen machen."

Eine Petiton, die Grabsteine abbauen zu dürfen, wurde abgelehnt. Sie gelten als Teil der lokalen Geschichte. Dabei wird keiner mehr bewusst Verwandte besuchen: Die Gräber stammen alle aus der Zeit vor 1870.

Quelle: The Guardian, Daily Mail  

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