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FÖRDERUNG: Arbeitslose werden flügge

Die beiden Pilotprojekte Enigma und Enigma-Garage geben Arbeitslosen mit einer erfolgsversprechenden Geschäftsidee die Möglichkeit, eine eigene Firma zu gründen.

Kein Job, kein Geld, aber eine gute Idee. Im Normalfall hilft einem ein cleverer Geschäftsgedanke wenig, wenn man nicht die Mittel hat, ihn umzusetzen.

In Hamburg hat sich diese Lage etwas geändert. Die beiden Pilotprojekte Enigma und Enigma-Garage geben Arbeitslosen mit einer erfolgsversprechenden Geschäftsidee die Möglichkeit, eine eigene Firma zu gründen.

Das Projekt stellt kostenlos Arbeitsräume, Telefon, Computer und Fax zur Verfügung. Zusätzlich werden die angehenden Jungunternehmer Profis unterstützt. Während dieser Zeit kommt deas Arbeitsamt weiter für den Unterhalt auf.

Bewerben kann sich jeder unter 29 Jahren, der arbeitslos oder von Arbeitslosigkeit bedroht ist.

Rund acht Monate für die Umsetzung

Die Gründer haben sieben bis acht Monate Zeit, um Ihre Geschäftsidee zu verwirklichen. In den ersten drei Monaten soll das unternehmerische Konzept ausgearbeitet werden. Danach bleiben fünf Monate, um die Idee zum Leben zu erwecken.

Durch Kooperation unter den Gründern und Unterstützung vom Team wird das Know-how gebündelt.

Wenn die Testphase in Hamburg erfolgreich abgeschlossen wird, sollen in anderen Städten weitere Gründerlabors entstehen.

Christian Meyer

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