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Gerichtsentscheid: Kein Kunsthaar von der Kasse

Männer, die wegen einer Glatze befürchten, vom gesellschaftlichen Leben ausgeschlossen zu werden, haben Pech: Wollen sie sich mit einer Perücke präsentabler machen, müssen sie diese aus eigener Tasche bezahlen.

Die gesetzliche Krankenversicherung ist nach einer Gerichtsentscheidung nicht verpflichtet, Männern mit Glatze eine Perücke zu bezahlen. Es verstoße nicht gegen das Gleichheitsrecht, dass nur Frauen Anspruch auf Kostenübernahme hätten, befand das Dresdner Sozialgericht in einer am Mittwoch veröffentlichten Entscheidung. Die Krankenkasse müsse für Haarersatz nur dann aufkommen, wenn die Glatze so entstellend wirke, dass der Betroffene vom gesellschaftlichen Leben ausgeschlossen werde. Dies sei bei Männern aber nicht der Fall (Az: S 18 KR 1380/04). Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

46-Jähriger hatte geklagt

Geklagt hatte in dem Fall ein 46 Jahre alter Mann aus Sachsen, der das Kopfhaar einschließlich Augenbrauen und Wimpern vollständig verloren hat. Seine Krankenkasse weigerte sich, ihm eine Perücke für 440 Euro zu zahlen. Der Mann zog daraufhin vor das Sozialgericht Dresden, weil er unter seiner Haarlosigkeit leidet und befürchtet, ohne Perücke verspottet zu werden. Das Gericht sieht in der Entscheidung der Krankenkasse keine Diskriminierung von Männern. Anders als bei Frauen sei unfreiwilliger Haarverlust bei ihnen weit verbreitet und als nichts Ungewöhnliches akzeptiert.

Das Gericht betonte, es habe wegen der grundsätzlichen Bedeutung allerdings die Berufung zugelassen. Das Bundessozialgericht habe in einem ähnlichen Fall zwar auch die Klage abgewiesen. Die Entscheidung stamme aber aus dem Jahr 1981 und sei damit relativ alt. Die Richter verwiesen zugleich auf eine neuere Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts aus dem Jahr 2002. Das hatte die unterschiedliche Behandlung von verbeamteten Frauen und Männern bei der Versorgung mit Perücken durch die Beamtenbeihilfe als diskriminierend gewertet und der Klage eines Beamten stattgegeben. Während gesetzlich Versicherte in Streitfällen vors Sozialgericht ziehen, sind für Klagen von Beamten gegen Entscheidungen der Beamtenbeihilfe die Verwaltungsgerichte zuständig.

Reuters / Reuters
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(