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"Goldman Sachs regiert die Welt": Böse Beichte eines Börsianers

Goldman Sachs regiert die Welt, und eine Rezession ist traumhaft. Ein Londoner Finanzjongleur macht öffentlich klar, wie die Börsen die Welt sehen - und versetzt das Netz in Wallung.

Er wirkt wie einer dieser typischen Jünglinge, wie man sie von der Wall Street oder der Londoner City zur Genüge kennt. Smartes Gesicht, Haare adrett gegelt, Anzug, Krawatte Hemd - alles feinste Ware. Und doch ist Alessio Rastani einzigartig: Kein Börsianer hat vor laufender Kamera einem Riesenpublikum so eindeutig klargemacht, worum es der Finanzbranche wirklich geht.

Die BBC hatte den nach eigenen Angaben unabhängigen Börsenhändler geladen, um über den Rettungsplan für die Eurozone zu plaudern. Hinterher waren die Moderatoren sichtlich baff. Der Spekulant hatte schließlich mächtig vom Leder gezogen. Dass die Märkte von Furcht regiert werden, dass die Börsen der Politik den Euro-Rettungsplan nicht abnehmen - geschenkt. Dass aber ein Börsianer offen gesteht, seit drei Jahren jede Nacht im Bett von einer Rezession zu träumen, weil man daraus viel Geld machen könne - das hatten sich die Leute bei der BBC dann doch nicht erwartet.

Der zynische Spekulant besaß dann auch noch die Chuzpe, sich als Vertreter des kleinen Mannes hinzustellen. Jedermann, nicht nur die Finanzbranche, könne von einer solchen Rezession profitierieren. "Ich will Menschen helfen", so der Börsensamariter, "ihr Vermögen zu retten." Für Rastanis Weltbild reichten ihm wenige Worte: "Nicht die Regierungen regieren die Welt, Goldman Sachs regiert die Welt."

Im Netz ist der BBC-Film ein Renner, in der Finanzbranche wurde schnell spekuliert, ob der Mann "echt" ist. Ist er offenbar. Sein BBC-Auftritt wurde bereits über eine Million Mal auf Youtube angeklickt. Die Meinung über Rastanis klare Ansagen war eindeutig: Knapp 5000 gefällt es, etwas mehr als 200 nicht.

In den britischen Medien sorgte der 34-Jährige dagegen für Empörung. Das Londoner Finanzviertel "LIEBT das wirtschaftliche Desaster einfach nur", echauffierte sich die "Daily Mail" auf ihrer Internetseite. "The Independent" beschrieb Rastani als den "Händler, der den Deckmantel über das, was in dem Bankenviertel wirklich gedacht wird, gelüftet hat".

ben
Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.