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Verbraucherrechte: Auto anmelden, Zeit umstellen, Pflegeheim finden: Das ändert sich im Oktober 2019

Ab Oktober 2019 kommen einige Änderungen auf Verbraucher zu. So können Autofahrer künftig das Auto via Internet anmelden. Auch die Winterzeit steht wieder an. Und dann kommt Ende Oktober der letztmögliche Termin für die Briten, die EU zu verlassen.

Änderungen im Oktober 2019

Diese Änderungen kommen im Oktober 2019

Getty Images

Ab Oktober 2019 kommen auf die Verbraucher einige Änderungen zu. Sollte es zwischen Großbritannien un der EU bis zum 31. Oktober keine Einigung beim Brexit geben, würde das Vereinigte Königreich die Europäische Union ungeordnet verlassen. Das hätte weitreichende Auswirkungen für Verbraucher - auf beiden Seiten des Ärmelkanals.

Ob sich der Brexit zum Chaos entwickelt, wird sich zeigen. Diese Änderungen sind hingegen längst beschlossen und greifen im Oktober 2019:

Die Uhren werden wieder umgestellt 

Im Oktober steht wieder einmal die Zeitumstellung statt. Vom Samstag, den 26. Oktober, auf Sonntag, den 27. Oktober, werden um 3 Uhr morgens die Uhren um eine Stunde zurückgedreht. Man kann also eine Stunde länger schlafen. Dann wird es allerdings auch eine Stunde früher dunkel am Abend. Wie oft die Zeit noch vor- und zurückgestellt wird, ist noch unklar, denn die EU will die Zeitumstellung abschaffen. 

Autos online anmelden

Wer ein Auto anmelden wollte, musste bisher lange Wartezeiten bei der Zulassungsstelle einplanen. Das könnte sich zum 1. Oktober 2019 ändern. Dann können Autos nämlich online angemeldet werden. Dafür brauchen Fahrzeughalter neben einem Internetzugang allerdings einen Personalausweis mit Onlinefunktion. Darüber hinaus wird ein Lesegerät oder ein Smartphone mit NFC-Chip benötigt. Mit dem Verfahren i-Kfz können Auto- und Motorradfahrer direkt nach der Online-Anmeldung losfahren. Hier gibt das Bundesverkehrsministerium alle Infos dazu.

Pflege-TÜV statt Pflegenoten

Ab Oktober startet ein neues Bewertungssystem für die rund 13.000 stationären Pflegeeinrichtungen in Deutschland. Damit gehören auch die umstrittenen Pflegenoten der Geschichte an. Durch den neu geschaffenen Pflege-TÜV sollen Pflegebedürftige und Angehörige schneller eine geeignete Einrichtung finden. Allerdings bis es soweit ist, wird noch viel Zeit vergehen. Denn zunächst werden die Einrichtungen erst einmal bewertet. Bis Ende 2020 sollen alle Heime bewertet worden sein. 

Es drohen Sperren bei Ebay, Amazon und Co.

Die Onlinehändler wie Ebay, Amazon, Etsy und Co. verschärfen die Regeln für gewerbliche Händler und verstärken somit den Käuferschutz. So müssen alle Händler einen Umsatzsteuernachweis erbringen. Bleibt das aus, droht die Sperrung des Verkäufers. Hintergrund dieser Maßnahme: Die Plattformen sind nach einer Gesetzesänderung dafür verantwortlich, dass die Händler ihre Umsatzsteuerpflicht in Deutschland erfüllen. Können sie das nicht nachweisen, müssen die Marktplätze die anfallende Umsatzsteuer zahlen. Bis zum 1. Oktober muss die Steuerbescheinigung vorliegen. "Wer bis zu diesem Termin keine gültige Bescheinigung vorlegt, wird ausnahmslos gesperrt", heißt es dazu bei Ebay.