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Onlineriese: Diese 20 Städte sind bei Amazon in der engeren Wahl für den neuen Firmensitz

Amazon wächst - und sucht daher nach einem geeigneten Ort für ein zweites Hauptquartier in den USA. Nun hat das Unternehmen eine Liste mit 20 möglichen Standorten veröffentlicht.

Amazons Hauptquartier in Seattle

Eingangsbereich von Amazons Hauptquartier in Seattle

braucht mehr Platz. Der Onlinehändler wächst seit Jahren, inzwischen ist das Hauptquartier in Seattle viel zu klein. Also rief Amazon im Herbst 2017 dazu auf, geeignete Orte für den zweiten Standort vorzuschlagen. Gesucht wurde eine Stadt mit rund einer Million Einwohnern, guten Schulen, genug Platz für rund 50.000 Mitarbeiter (und deren Familien). Auch kanadische Städte konnten mitmachen.

Nun gibt es eine Finalisten-Liste. Von 238 eingereichten Vorschlägen sind noch 20 Städte im Rennen. Darunter sind Städte wie Dallas, Atlanta, Denver, Raleigh, Washington D.C. (und die gesamte Region des Montgomery County), Austin, Chicago, Philadelphia, Pittsburgh, Northern Virginia, , Newark, New York und Toronto. Überraschend: Nur Los Angeles ist von den Städten an der Westküste dabei. Und auch einige Exoten finden sich auf der Liste, wie beispielsweise Columbus in Ohio, Indianapolis, Nashville oder Miami. Laut der "New York Times" sollen sich auch mexikanische Städte beworben haben, obwohl nur US-amerikanische und kanadische Städte zugelassen waren.


Städte wollen Amazon locken

Amazons Vorgehen ist ungewöhnlich - aber auch clever. Mit dem Bewerbungsverfahren macht der Konzern klar, dass die Städte durch Ansiedelung des zweiten klar gewinnen würden. Schließlich bietet der Tech-Konzern rund 50.000 gut bezahlte Arbeitsplätze. Daher reagierten die Städte mit einer regelrechten Charmeoffensive, so die "NY Times". Auch die Aussicht auf Steuervergünstigungen oder andere Vorteile schickten die Städte ins Rennen, um bei Amazon zu punkten.

Amazon habe "neue Gemeinden kennengelernt"

Amazon will sich im Laufe des Jahres für eine Stadt entscheiden. "Von 238 auf 20 zu kommen war sehr hart - alle Vorschläge zeigten einen enormen Enthusiasmus und Kreativität", sagte Holly Sullivan, Leiterin für wirtschaftliche Entwicklung bei Amazon. "Durch diesen Prozess lernten wir viele neue Gemeinden in Nordamerika kennen, die wir als Standorte für künftige Infrastrukturprojekte und die Schaffung von Arbeitsplätzen im Hinterkopf behalten werden."

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