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Automobilindustrie: Smart-Start in den USA noch offen

Die Entscheidung, ob und wann der Smart auch in den USA verkauft wird, sei noch nicht gefallen, berichtet das Unternehmen. Ein Nachrichtenmagazin hatte gemeldet, ein US-Marktstart des Kleinwagen sei beschlossene Sache.

Der neue Zweisitzer Smart Fortwo, der in Europa 2007 auf den Markt kommt, soll nach Informationen des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" erstmals auch in den USA verkauft werden. Ein Smart-Sprecher sagte hingegen am Samstag der dpa: "Die Entscheidung im Vorstand ist noch nicht gefallen. Wir gehen bei Smart jedoch davon aus, dass diese Entscheidung bald fällt."

Dem "Spiegel" zufolge will DaimlerChrysler-Chef Dieter Zetsche den Smart nicht über das amerikanische Händlernetz von Mercedes-Benz oder Chrysler vertreiben, sondern über eine der größten Autohandelsgruppen in den USA, die Marken mehrerer Hersteller anbietet. Zetsche hoffe, die Absatzzahlen des Smart auf diese Weise zu erhöhen und mit der Marke endlich Gewinn zu erwirtschaften.

Allein in diesem Jahr würden Sanierungskosten und Verluste aus dem Smart-Geschäft den DaimlerChrysler-Konzern mit etwa 1,3 Milliarden Euro belasten, schreibt das Magazin. Die Produktion des viertürigen Modells Smart Forfour ist wegen Absatzproblemen bereits eingestellt worden.

DPA / DPA
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