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Kreis Fulda in Hessen: Frau zahlt 5000 Euro für eine Feier im Jahr 2023 – und könnte so ein Restaurant retten

Viele Restaurants fürchten in der Corona-Krise um ihre Existenz. Ein Restaurant in Hessen bekam Hilfe von einer Frau, die erst 2023 dort feiern möchte. "Der Herrgott schickte uns einen Engel", sagt die Besitzerin.

Ein festlicher Tisch im Restaurant

Vielen Restaurants droht wegen des Coronavirus das Aus (Symbolbild)

Getty Images

Seit das Coronavirus in Deutschland umgeht, bangen Restaurants und Gaststätten im ganzen Land um ihre Existenz. Zuerst wurden Veranstaltungen untersagt, dann die Öffnungszeiten verkürzt, mittlerweile dürfen die Lokale gar nicht mehr öffnen. So brechen sämtliche Einnahmen weg, während viele Kosten bestehen bleiben. Das "Fuldaer Haus" bei Poppenhausen im hessischen Kreis Fulda ist dabei nur einer von tausenden Fällen. Doch für dieses Restaurant gibt es wieder Hoffnung.

Das Lokal ist zwar ebenfalls auf unbestimmte Zeit geschlossen. Aber das Team um Jutta Rau erlebte eine rührende Geste, die zumindest eine kleine finanzielle Erleichterung bringt. Eine Dame habe bereits jetzt eine Reservierung für ihren runden Geburtstag vorgenommen, der erst in drei Jahren ansteht und den sie in dem Restaurant feiern möchte. Die Anzahlung von 5000 Euro überwies die Frau ebenfalls schon, berichtete das "Fuldaer Haus" auf Facebook.

Am 17.03.2020 um 12:07 schrieb Fuldaer Haus - Maulkuppe: Liebe Freunde der Rhön, Der Herrgott schickte uns einen...

Gepostet von Fuldaer Haus am Dienstag, 17. März 2020

Ein "Engel" für das "Fuldaer Haus"

"Der Herrgott schickte uns einen Engel", schreibt Jutta Rau, die zusammen mit ihrem Mann Andreas das Restaurant führt, in einem emotionalen Post. Die Geste der Frau habe das ganze Team zu Tränen gerührt.

"Dein Telefonat mit deiner Nachricht, uns zu unterstützen, hat unser Team so sehr berührt, dass wir alle Tränen in unseren Augen hatten", wandte sich Rau auf Facebook direkt an die Frau. "Unglaublich, wie du es geschafft hast, daran zu glauben, dass wir es gemeinsam schaffen." 

Auch andere Gäste, die ihre Buchungen stornieren mussten, hätten bereits Anzahlungen für das kommende Jahr geleistet. Die Wirtin würde sich freuen, wenn das Beispiel Schule machte und so auch anderen Restaurants schnell geholfen würde: "Vielleicht ist dies eine zündende Idee für alle." So könnten die Betriebe eventuell vor der Pleite gerettet werden.

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Quelle: "Fuldaer Haus" auf Facebook

epp

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